Hans-Christoph schrieb:
[...]
> Ich sehe aber einige Punkte, die gegen den konkreten Vorschlag sprechen:
>
> • Wenn Programme umfangreichen Gebrauch von Tastaturkürzeln machen, dann
> beschränkt sich das nicht auf Modifier+Cursortasten, sondern es werden
> Modifier-Gabelgriffe mit allen Buchstaben und vielen Sonderzeichen
> verwendet. Der Vorschlag würde also nur für ganz wenige Griffe eine
> Verbesserung bringen und alle anderen unberücksichtigt lassen.

Auf diesen Punkt war ich bisher noch nicht eingegangen. Man kann das Ganze noch 
weiterspinnen und einen allgemeinen Vorschlag zur Verbesserung der 
Ctrl-Shift-Alt-Bedienbarkeit daraus machen. (Dazu gleich mehr.) Bestimmte 
Tastenkombinationen in Verbindung mit den Pfeiltasten sind aber so weit 
verbreitet und werden vor allem im Unterschied zu vielen anderen Kürzeln so 
konsequent und einheitlich von Programmen unterstützt, dass sich eine 
Teillösung lohnen würde. Man kann auch erst einmal mit einer Teillösung 
Erfahrungen sammeln und die dann in spätere Entwicklungen einfließen lassen. 

Ich skizziere jetzt einmal einen Vorschlag zur 
Ctrl-Shift-Alt-Bedienbarkeitsverbesserung der Ebenen 1 und 2. Darin lasse ich 
neu gewonnene Erkenntnisse aus den bisherigen Antworten einfließen: 

Wenn man beispielsweise die Tab-Taste und die gegenüberliegende tote Taste als 
weitere Modifizierer zur Verfügung hätte, könnte man Ctrl-Shift-Alt auf beiden 
Seiten der Grundlinie unterbringen. Beispielsweise Alt/Shift/Ctrl auf i/a/e und 
Ctrl/Shift/Alt auf n/r/t. Da das Betätigen von mehr als zwei Tasten 
gleichzeitig von manchen Tastaturen nicht unterstützt wird, müssen die 
Ctrl-Shift-Alt-Tasten eben nacheinander gedrückt werden. Möchte man 
beispielsweise Ctrl-Alt-C, so drückt man nacheinander die Tasten Tab, t, n, c. 
Für Ctrl-Shift-G drückt man ToteTasteRechts, a, e, g. Die gedrückten 
Ctrl-Shift-Alt-Tasten werden einfach gespeichert, bis eine Taste aus der 
jeweils anderen Tastaturhälfte gedrückt wurde. Das sollte technisch möglich und 
einfach zu implementieren sein.

Um Tab und die rechte Tottaste tatsächlich als Modifizierer zu verwenden, 
könnte man vereinbaren, dass sie ihre ursprüngliche Funktion nur dann ausüben, 
wenn während des Drückens keine der (virtuellen) Ctrl-Shift-Alt-Tasten betätigt 
wurde. Die ursprüngliche Tab-Funktion würde also erst beim Loslassen der Taste 
wirksam. 


Johannes



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