Hallo, Mittlerweile bin ich der Meinung, dass seit dem das grundsätzliche Schema festgelegt wurde, einfach sehr viel passiert ist, denn es zwei neue tote Tasten, eine davon wirkt selber auf diese und kann dazu verwendet werden, wie beim Doppelgravis, Zeichen zu ersetzen und andere Diakritika aufzunehmen. Die neuen Möglichkeiten sollten auch diskutiert werden. Hier jetzt zu eilen beschränkt Neo ohne Grund auf viel weniger Sprachen als es könnte.
Mit der Aufnahme des toten tiefgesetzten Punktes würden sich, dank meiner anderen Vorkehrungen, sehr viele weitere Sprachen fast nur mit toten Tasten sehr bequem eingeben lassen. Folgende Sprachen wären z.B. nur mit toten Tasten komplett eingebbar: Yorùbá: Ẹẹ, Ọọ, Ṣṣ (25 Mio) Berber Alphabet: Ḍḍ, Ɛɛ. Ɣɣ, Ḥḥ, Ṛṛ, Ṣṣ, Ṭṭ, Ẓẓ, auch Kabyle mit 8 Mio Pan-Nigerian Alphabet: Ɓɓ, Ɗɗ, Ǝə, Ẹẹ, Ịị, Ƙƙ, Ọọ, Ṣṣ, Ụụ Vietnamesisch Umschriften für Hindi, Sanskrit, Arabisch wären vollständig. Außerdem laut WP: „In deutschen Wörterbüchern zeigt ein Punkt unter einem Vokal die Betonung und die kurze Aussprache dieses Vokals an.“ Hier ein Vorschlag, der die beiden bisherigen vereint, aber nun doch ein wenig mehr ändern würde. Wie gesagt bin ich gegen eine Verschiebung des ↻ auf eine so hohe Ebene, da man es mittlerweile (auch für Diakritika, habe da noch andere Kombinationen in Planung) ganz sinnvoll verwendet werden kann, nicht nur für IPA/Mathe gebraucht wird und noch weiteres Potenzial hat. Ich wäre aber damit einverstanden, es mit dem ¨ zu tauschen und auf die dritte Ebene zu legen, da dies ja die Programmierebene ist und ↻ ja auch eine Funktion ist, außerdem passen ˚ und ↻ ganz gut zusammen. Weiter gefiel mir Peters Zusammenfassung der „westeuropäischen“ Zeichen. Weiteres würde sich nicht an den ersten drei Ebenen ändern. Wobei diese Vertauschung unabhängig von den anderen Vorschlägen ist. T 1 2 3 Ebene 1 ˆ ` ´ Frankreich Ebene 2 ˜ ¨ ¸ Westeuropa Ebene 3 ˚ ↻ / Norden Ebene 4 ¯ ˇ ˝ Osten Ebene 5 ˞ ῾ ᾿ Griechisch/Haken Ebene 6 ˘ . ˙ Punkte Vorteile der neuen Belegung: • Der untergesetzte Punkt ist neu und liegt neben dem übergesetzten im ähnlichen Schema wie T2, T3 normalerweise liegen. • Makron und Breve liegen auf der gleichen Taste (Mod3+¯ → ˘), was gut ist, da z.B. Makron meist für lange Aussprache und Breve für kurze steht. • Die Haken ˞, ῾, ᾿, bzw. ả liegen auf der gleichen Ebene. Griechisch kann eingegeben werden ohne das Ebenen außer 1, 2 und 5 gebraucht werden (auch Vorteil des Tauschs: ↻ ⇔ ¨), Der Breve hatte bisher praktisch keinen Bezug zum Griechischen und kann daher auch woanders liegen. • An den ersten drei Ebenen ändert sich wenig (und optional) • Das Makron ist leichter einzugeben und passt auch ins Schema „Osten“, alle anderen Zeichen haben sich im Eingabekomfort nicht wirklich verschlechtert • Das Schema der Tasten T2, T3 „nach rechts“ – „nach links“ ist in der gleichen Qualität wie im ursprünglichen Entwurf beibehalten, wobei man sich in der Reihe ˇ ˝ es so vorstellen muss, als zeige nur der linke Teil nach rechts. Immer noch sind auf T1 die „komplizierten“ Zeichen. Ich muss zugeben, je länger ich über die Änderungen nachdenke, desto besser und logischer finde ich sie, ohne mich selbst loben zu wollen ;-). Natürlich müsste man das nocheinmal testen, aber ich finde es wichtig, jetzt nicht alles mit den Einfrierungen tot zuschlagen, wir können die auch selbsttätig kurzzeitig wieder aufheben wenn gute Ideen diskutiert werden. Viele Grüße, Aleχ
