Am Freitag, 4. Dezember 2009 11:00:13 schrieb Karl Köckemann:
> Ist das so gemeint:
> Einfingerkollision = Einfingerwiederholung (ohne Mehrfachanschlag)?

Ja, denn Mehrfachanschläge sind (1) problemlos zu tippen und (2) nicht zu 
vermeiden.
Insbesondere liegt die Problematik von Neo2 darin, dass »e« und »n« auf den 
Zeigefingern liegen, die 6 Buchstaben zu tippen haben. Wörter wie »Zweck« sind 
zwar selten, wir wissen aber bereits, dass es möglich ist, solche 
Fingerwiederholungen zu reduzieren – meist dadurch, dass »e« nicht mehr auf 
dem Zeige, sondern auf dem Mittelfinger liegt oder dadurch, dass in den 
6 Tasten für den Zeigefinger Interpunktionszeichen aufgenommen werden.

> Was für Kombinationen mit der Maus sind gemeint?

Ausschneiden, kopieren und einfügen. Oft markiert man mit der Maus in der 
rechten Hand einen Text, kopiert (STRG‑c) oder schneidet aus (STRG‑x) mit der 
linken. Anschließend platziert man den Cursor mit Hilfe der Maus an einer 
anderen Stelle und fügt ein (STRG‑v).
Darum ist es wichtig, dass mit der linken Hand STRG‑{x,c,v} bequem getippt 
werden kann. Dafür darf durchaus die Grundstellung verlassen werden, da man 
ohnehin in diesem Moment keine Texte tippt.

Ich habe damals damit experimentiert, STRG an eine andere Position (z.B. Tab 
oder T1¹) zu legen, um die zumindest in einer Reihe angeordneten {x,c,v} 
leichter tippen zu können. Jedoch habe ich mich auch nach Wochen noch nicht 
daran gewöhnen können. Insbesondere ein problemloses Hin- und Her-Wechseln 
zwischen Neo und QWERTZ – was bei den Buchstaben nach wenigen Tipp-Minuten 
erreicht ist – war mit veränderter Position von STRG nicht möglich.

Wenn wir also schon bei Neo2 eine zumindest zufriedenstellende Lösung (auf der 
oberen Reihe) gefunden haben, ist dies auf für Neo3 möglich.


Gruß,
Pascal

¹ QWERTZ‑^

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