Hallo,

Am Mittwoch 10 März 2010 schrieb Nora Geißler:
> Am 10.03.2010 01:18, schrieb Karl Köckemann:
> > Am 10 Mar 2010 00:04 schrieb Pascal Hauck:
> >> Letztlich wäre es auch sinnvoller, mit einem bewusst leeren Platz zu
> >> leben anstatt ihn mit irgend etwas zu füllen.
> >
> > Darauf wäre ich nicht gekommen, allerdings gefällt mir der Vorschlag
> > sehr gut.
> 
> Wenn es darauf hinausläuft, fände ich aber knittls Idee sinnvoll,
> 123(4), also ªº№, eins nach rechts zu schieben, so dass 1(4) frei bleibt
> und nicht 4(4).

Ich bin eher dagegen das zu verschieben. Das zerstört aus meiner Sicht die 
Regelmäßigkeit der Zahlenreihe, die für mich so aussieht:

│1│2│3│4│5│6│7│8│9│0│-│
│°│§│ℓ│»│«│$│€│„│“│”│—│
│¹│²│³│›│‹│¢│¥│‚│‘│’│ │
│ª│º│№│ │·│£│¤│⇥│/│*│-│
│₁│₂│₃│♀│♂│⚥│ϰ│⟨│⟩│₀│‑│
│¬│∨│∧│⊥│∡│∥│→│∞│∝│∅│╌│

│a│a│a│b│b│c│c│b│b│d│e│

Also Gruppe a besteht jeweils aus drei Zeichen, die in gewisser Weise 
zusammengehören, z.B. ¹²³, ₁₂₃, ¬∨∧, °§ℓ und eben auch ªº№. Dann kommt Gruppe 
b, die aus den beiden starken Positionen besteht, die meist für klammernde 
Elemente gedacht ist, wie z.B. »«, ›‹, „“, ‚‘, ⟨⟩. Ausnahmen sind hier †·, ♀♂, 
⊥∡, ⇥/, ∞∝. Dann kommt die Gruppe c, die in den ersten drei Ebenen aus 
Währungssymbolen besteht ($€, ¢¥, £¤) und danach unregelmäßig wird: ⚥ϰ, ∥→.
Gruppe d besteht in den ersten Ebenen aus den Anhängseln von Gruppe b (“‘) und 
danach *, ₀, ∅, wobei letztere aus ihrer Nähe zur 0 gewählt wurden. Gruppe e 
ist die Strichtaste.

Diese Symmetrie, wird durch das verlegen der Dreiergruppe ªº№ zerstört. 

1. Viel eher bin ich der Meinung, man sollte sie so verstärken, dass man 
versucht, auf E4 die Gruppe bb zu erhalten. Folgender Vorschlag (der einem 
anderen von mir sehr ähnelt:)

│1│2│3│4│5│6│7│8│9│0│-│
│°│§│ℓ│»│«│$│€│„│“│”│—│
│¹│²│³│›│‹│¢│¥│‚│‘│’│ │
│ª│º│№│⌊│⌋│£│¤│⇥│/│*│-│
│₁│₂│₃│⟨│⟩│·│ϰ│♀│♂│⚥│‑│
│¬│∨│∧│⊥│∡│∥│→│∞│∝│∅│╌│

Hierbei verschwindet leider die ₀ (dafür haben wir noch ♫_0, was immer noch 
gut und regelmäßig zu tippen ist). Dafür haben wir das Kolon · auf E5 und die 
Klammern ⟨⟩ doch auch über ›‹ und man kann endlich einfach ⌊⌋ eingeben (mit 
Drehung auch ⌈⌉). Weiter bilden die Geschlechtszeichen eine Dreiergruppe, die 
analog zu den Dreiergruppen in E2 und E3 ist („“”, ‚‘’, ♀♂⚥, ∞∝∅, also bbd, 
wobei d der dazupassende „Sonderling“ ist).

2. Ein weiterer Schritt wäre es, doch noch eine Änderung auf E6 zuzulassen, 
die weiter diese Symmetrien verstärkt. 
│¬│∨│∧│←│→│⊥│∥│∞│∝│∅│╌│

Es gibt eine ganze Menge von Cokos mit Pfeilen, und gerade für viele Pfeile, 
die in die andere Richtung gehen, ist ↻→ sehr umständlich (vgl. ˆ↻→ → ↞, ♫↻→< 
→ ↢, …). Hier würde Gruppe b symmetrisch verstärkt. Und auch Gruppe c ist 
jetzt ein gut reinpassendes Paar (⊥∥). Leider geht hierdurch ∡ verloren und 
ich bin mir sicher, dass es ein paar hier schmerzen wird (auch wenn es mich 
nicht schmerzen würde). Für mich ist halt „senkrecht“ und „parallel“ eine 
Relation und ∡ ein Maß für eine Größe. (Verwendung a⊥b, a∥b, aber ∡(a, b)). 
Aber man bekommt ja auch was dafür (mehr Regelmäßigkeit). Aber dieser Punkt 2 
ist natürlich optional und sollte nicht die Betrachtung von Punkt 1 schmälern. 

3. Noch kurz zu den Symbolen ⊥ (Down Tack, Bottom) und ⟂ (Senkrecht). Hier 
haben wir wieder eine Unicode-Doppeltbelegung. Wegen der ganz anderen Semantik 
würde ich aber gerne beide eintippen können. ⊥ (Bottom) ist das allgemeinere 
Zeichen und es hat auch noch ein Gegenstück ⊤ (Up Tack, Top), das man mit ↻⊥ 
erzeugen können will. Wobei Bottom keine Relation/eine nullstellige Relation 
ist, bzw. zumindest keine Beziehung zu ∥ besteht.

Viele Grüße,
Aleχ, der es schade fände, wenn der freie Platz ungenutzt bleibt.

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