Hallo allerseits,
Frank Stähr ſchrieb am 09.04.2010 12:54 Uhr:
Am Freitag, den 09.04.2010, 05:43 +0200 schrieb Dennis Heidsiek:Das habe ich jetzt nicht übernommen, da in der Datei steht, dass das notwendiger Workarround für Kile sei.In Kile 2.0.83 habe ich dieses Problem nicht (mehr?).
Dann kann’s also doch rausfliegen :). Ist getan.
Eben erledigt :), hab’s jetzt aber nicht mehr getestet.\DeclareUnicodeCharacter{2070}{^0}} wird wohl nicht so gemeint sein.
Soviel zum Thema ›mal eben etwas copy pasten‹ ;) … ist korrigiert. Frank Stähr ſchrieb am 09.04.2010 13:05 Uhr:
Am Freitag, den 09.04.2010, 00:33 +0200 schrieb Arno Trautmann:Da sollte unbedingt \ensuremath verwendet werden.Super, was tex alles kann!
Für TeX ist der Mathematik- halt erstmal etwas vollkommen anderes als der ›normale‹ Satz (was Abstände, Formatierungen, Potenzen etc. angeht), und das ist auch vollkommen richtig so :).
Arno Trautmann ſchrieb am 09.04.2010 15:05 Uhr:
Frank Stähr wrote:Kann man das irgendwie kombinieren? Die Mathe-¹ sieht nämlich anders als die Text-¹ aus.Inwiefern? Ist es eine andere Schrift? Wie gibst du denn die Text-¹ ein? Für solche Sachen wäre ein Minimalbeispiel extrem hilfreich, so kann ich nur raten, was du meinst …
An dieser Stelle möchte ich gerne einmal auf http://www.minimalbeispiel.de/ hinweisen:
Hilfe zur Selbsthilfe? Das ist eigentlich immer das beste, weil man beim Erarbeiten von Lösungen meist mehr lernt als durch simples Kopieren. Bei LaTeX gehört dazu das Lesen von Dokumentation, die in der Regel ansprechend gestaltet und umfassend ist. Natürlich hat man nicht immer die Zeit, die man bräuchte, um sich intensiv mit einem Thema auseinander zu setzen, aber andere haben auch nicht immer Zeit zu verschenken, weswegen man es ihnen bei Fragen möglichst leicht machen sollte. Wertvolle Tipps wie man schnell zu Lösungen kommt, bietet die Einführung zur Newsgroup de.comp.text.tex. Ebenso hilft sie einem, nicht beim ersten Posting direkt dort anzuecken. Viel wertvoller kann die Anleitung zur Erstellung eines Minimalbeispiels sein, da sie einem bei der schnellen Fehlersuche behilflich ist.
… was ich hiermit bekräftigen möchte :).
Aber \DeclareUnicodeCharacter{00B9}{\ifmmode ^1 \else ¹ \fi} klappt nicht (Fatal error occurred, no output PDF file produced!).
Ich hab’ mal versucht, ein Minimalbeispiel (siehe Anhang) zu bauen – Frank, was genau ist da jetzt nochmal Dein Problem?
Das kommt dann auf die verwendete Schrift an.
Für die allermeisten pdfLaTeXer gilt doch \let\schrift\anyonecomputermodernfont – ¿oder? ;)
\hateq steht auf S. 32. Oberhalb der Tabell, die es enthält, steht „Table 76: MnSymbol Binary Relations“ Das heißt, du musst das Paket MnSymbol laden. Gleiches für \doteq. Irgendwo ganz am Anfang des Dokumentes müsste stehen, dass entsprechende Pakete geladen werden müssen.
Die könnten wir aber natürlich auch in der uniinput mit \RequirePackage{} sicherstellen, wenn das wichtig ist …
Frank (der sich wundert, warum ihr das alles so spielend leicht hinkriegt)Entweder, weil wir uns seit einigen Jahren intensiv mit TeX, Kodierungen und Schriften beschäftigen – oder, weil wir XeTeX verwenden, wo dieses ganze extremst hässliche Zeug einfach nicht nötig ist.
Ich nehm’ dann mal letzteres ;). Small patch applied—program completed. By your command! Dennis-ſ
HochEins.pdf
Description: Adobe PDF document
\documentclass{minimal}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{uniinput}
\begin{document}
Die Mathe-¹ sieht nämlich anders als die Text-¹ aus: 2¹ $ = 2¹ = 2^1$.
\end{document}
%Aber
%\DeclareUnicodeCharacter{00B9}{\ifmmode ^1 \else ¹ \fi}
%klappt nicht (Fatal error occurred, no output PDF file produced!).
%\textsuperscript 1 statt ¹ bringt dann zwar keinen Fehler, aber auch nur
%die Mathe- statt der Text-¹.
