> Das klingt klasse! Das Gefühl hatte ich nämlich auch schon, dachte aber, dass > es wohl eher eine fixe Idee ist. Aber nachdem du sie nun bereits durchdacht > hast, sollte ich sie wohl mal implementieren :)
Bei mir war es ein Überlegung, kein Gefühl, bis auf einmal, als ich «debug» getippt habe – das sind bei meiner Belegung vier Handwechsel, d, b und g liegen auf aber dem gleichen Finger. Ich tippe oft «debug», und meistens fällt mir nichts dabei auf. > Damit könnte ich also einfach den Code wiederverwenden. Allerdings müsste > dann > alles über trigramme laufen, und die sind nicht wirklich schnell (weil viel > zu > viele…). Wichtiger als die Wiederverwertung von Code ist, dass man nicht zu viele Parameter einführt. Die wachsen einem auch ohne Trigramme schon über den Kopf. Die Rechenzeit geht allerdings in der Tat merklich rauf. Vielleicht kann man Abschätzungen machen. Wenn man die Belegung zweier Tasten vertauscht und die Aufwandsänderung aufgrund von Einzeltastengewichten und Bigrammen berechnet hat, könnte man so vielleicht beurteilen, ob die Trigramme am Ergebnis (Verbesserung oder Verschlechterung) überhaupt noch etwas ändern können. Eine gute, schnelle Abschätzung zu machen ist vermutlich nicht einfach. Mit C++ kann man die Trigramme auch mit Gewalt noch in akzeptabler Zeit behandeln, daher bin ich bisher bei der Holzhammermethode geblieben. > > Bei Trigrammen ohne Handwechsel kann die erste Taste natürlich auch > > bestimmen, wie gut die dritte zu tippen ist. Die Situation ist aber > > viel verwickelter, da die mittlere Taste eine grosse Rolle spielt. > > Ich hoffe, dass da die Auswirkungen ausreichend gering sind. Nur wenn die 2. > Stelle (fast) wegfällt, sollte die 3. viel ausmachen. Zumindest, wenn die > Auswirkungen ausreichend schnell fallen. Ich denke, wenn man mit QWERTZ «oj.» tippt hat den Paradefall: Zwei harmlose Bigramme, ein günstig gelegener mittlere Buchstabe, aber eine «Kollision» mit weitem Sprung zwischen erstem und letztem Zeichen. > Wenn das nicht der Fall sein sollte, > wird das ganze hier *sehr* teuer… aber wenn es sein muss, muss es sein. Das ist «nur» noch eine Verdoppelung der Rechenzeit. > Ich fühle mich gerade in meine Physik-Vorlesungen zurückversetzt: Quadrupole > sind nur dann direkt sichtbar, wenn die Bipole sich aufheben (heißt: Die 2. > Ableitung ist nur relevant, wenn die 1. wegfällt). Und ja, das muss man > trotzdem rechnen… :) Ja, wir machen hier eine Entwicklung des Tippaufwands nach Ordnung der n-Gramme. Wenn wir verlangen, dass die Kosten von allen n-Grammen nichtnegativ sind, muss das sogar konvergieren. Leider sind bei mir manche Kosten negativ… Andreas
