Am Samstag, 2. Februar 2013, schrieb keinepizzamehr
> In der Praxis ist es so, dass ich oft mit qwertz Tastaturen konfrontiert
> bin,  wenn ich außer Haus bin.

Solche Argumente hatten wir schon häufig; ich kann sie nicht ganz 
nachvollziehen und gebe gerne gerne Begründung:

Zum einen wird es auf ein ähnliches „Problem“ hinauslaufen, ob du dich zu 
Hause an die komplette Neo‑Belegung oder an qwertz mit Zusatzfunktionen 
gewöhnt hast, diese aber außer Haus nicht nutzen kannst.

Heißt: dein Gehirn muss ohnehin eine Unterscheidung lernen. Meine Erfahrung 
zeigt, dass das sogar mit einer kompletten Neo‑Belegung ziemlich gut 
funktioniert – zu Hause komplett Neo, außer Haus und im Smartphone eine 
qwertz‑Belegung. Vergleichen kann man das mit dem Wechsel von Deutsch auf 
Englisch – wenn man es regelmäßig macht, funktioniert das weitgehend 
problemlos.
Insofern ist das oben angesprochene „Problem“ nicht wirklich eines, sondern 
lediglich eine Fähigkeit, die mit der Zeit automatisch kommen wird.

Zum zweiten gibt es Möglichkeiten, Neo auf einem USB‑Stick o.ä. mitzuführen 
und auf anderen Computern zu starten. Unter Linux ist das nicht einmal 
notwendig, da inzwischen jede Distribution Neo2 an Bord hat. Bei Windows sind 
wir leider noch nicht so weit.

Wer also außer Haus häufig die gleichen PCs verwendet, installiert dort einfach 
Neo. Wer ständig an anderen PCs ist und die Belegung nicht wechseln kann oder 
möchte, muss eh lernen, Belegungen zu unterscheiden – ganz gleich, ob es eine 
vollständige Neo ist oder eine qwertz mit Zusatzfunktionen.
Und wie gesagt: die Erfahrung zeigt, dass das wirklich gut erlernbar ist.


Gruß,
Pascal

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