Hallo Matthias.
> Ich wechsle auch manchmal in einem Satz die Sprache. Daher ist Wortvorhersage 
> nicht wirklich sinnvoll.
Du musst das vorgeschlagene nächste Wort ja nicht nutzen, du kannst genauso 
einfach weiter das eintippen, was du wirklich tippen willst - aber mit einem 
Klick bist du oft schneller, als wenn du das Wort von Hand eingibst.
Ich habe bei SwiftKey Deutsch und Englisch aktiv, und kann somit beide Sprachen 
gleichzeitig tippen - wäre für dich ein Vorteil, ist für mich ein Nachteil, da 
das die Genauigkeit der Erkennung verringert. Ich hätte gerne bei deutschem 
Keyboard die deutschen Vorschläge, analog beim Englischen (Umschalten des 
Tastaturlayouts geht jetzt schon über Wisch-Geste über die Leertaste)
> Ich stelle mir MessageEase kleiner als die volle Breite, was auch dazu führt, 
> dass die Wortvorhersage-Zeile verschwindet.
Falls du sie wieder haben willst: Einfach Tastatur einen Schritt größer stellen.
> Was ich als sehr großen Vorteil sehe: Großbuchstaben, Ziffern, Satzzeichen 
> und Sonderzeichen tippe ich als eine Geste. Ich tippe nicht "schreib das 
> nächste Zeichen groß", sondern mache eine kreisförmige Bewegung auf den 
> Hauptbuchstaben oder ein Vor-Zurück auf den Buchstaben, die man mit 
> Strich-Geste erreicht. Ziffern einfach durch länger Festhalten oder durch 
> Kreisbewegung in entgegengesetzter Richtung. Für mehrere Ziffern lohnt sich 
> natürlich den Ziffernblock zu aktivieren. [...] Ich habe aber gemerkt, dass 
> sich mein Bruder eher beschwert, wenn er mal eine E-Mail-Adresse eingeben 
> muss.
Großbuchstaben und Leerzeichen macht SwiftKey automatisch. Ziffern bekomme ich 
durch Drücken und Halten auf der oberen Tastenreihe, ebenso wie Sonderzeichen 
(u.a. das @). Wenn ein Eingabefeld eine E-Mail Adresse verlangt, taucht das @ 
sogar automatisch als zusätzliche Taste auf der Tastatur auf.
> Ich möchte gern selbst entscheiden, was ich eintippe und nicht von 
> Autocorrect oder Wordprediction abhängig sein.
Ich bin davon nicht abhängig :) Ich kann mit SwiftKey genauso selbst 
entscheiden, was ich eintippe. Brauche evtl. für sehr seltene Wörter dann das 
Benutzerwörterbuch, aber da sind neue Wörter schnell hinzugefügt.

Stefan
>  
> Am 9. Januar 2015 um 16:20 schrieb Stefan <[email protected] 
> <mailto:[email protected]>>:
>
>     Hallo Matthias,
>
>     ich bin auch erst seit kurzem mit einem Smartphone ohne physikalisches 
> Keyboard unterwegs (eigentlich wollte ich eins haben, ist dann aber anders 
> gekommen, und inzwischen komme ich damit sogar besser/schneller zurecht)
>     Den Anmerkungen meiner Vorgänger kann ich mich anschließen: 1) ein auf 10 
> Finger optimiertes Layout lässt sich nicht direkt auf ein Touch-Keyboard (mit 
> Bedienung von 1 oder 2 Fingern) übertragen. 2) Ich verwende seit inzwischen 
> einem Monat SwiftKey, und komme damit inzwischen sehr gut zurecht. Das 
> basiert darauf, dass man die Tasten der Tastatur nicht mehr tippt, sondern 
> für ein Wort alle Tasten in der entsprechenden Reihenfolge überstreift. Dabei 
> hat es eine sehr gute Fehlerkorrektur drin, wenn ich z.B. auf QWERTZ "Hallo" 
> eingeben will, und beim a nicht weit genug nach links zum "a" streife, 
> sondern "Hsllo" eingebe, erkennt er trotzdem das richtige Wort. Außerdem 
> lernt eine Datenbank im Hintergrund meine Sätze, wenn ich "Wie geht" 
> eintippe, sind die nächsten beiden Wortvorschläge (ohne weitere Buchstaben 
> tippen zu müssen) die Wörter "es dir". Das funktioniert auch mit längeren 
> Sätzen, nur dafür fällt mir gerade kein Beispiel ein. Ich bin damit also 
> recht schnell im
>     Tippen/Eingeben.
>     Ein Neo/AdNW Layout für SwiftKey würde ich schon nehmen, ich weiß nur 
> nicht ob das der Erkennung vorteilhaft ist - denn ein bischen profitiert 
> SwiftKey schon davon, dass Wörter bei QWERTZ über die ganze Tastatur verteilt 
> auseinander liegen.
>
>     MessagEase sieht für mich interessant aus, habs gleich mal installiert - 
> und nach einigem Suchen sogar gefunden, wie ich die Tastatur kleiner stelle. 
> Geworben wird damit, dass die Tastatur kleiner sei, de facto war sie jedoch 
> größer als mein SwiftKey Keyboard.
>     Hier das Ergebnis meines kurzen Tests: Mir fehlen zwei Sachen: 1) ich 
> muss für jeden Buchstaben neu auf die Tastatur drücken/streifen, das ist 
> jeweils eine neue Bewegung gegenüber einer "durchgängigen" Bewegung bei 
> SwiftKey 2) Man kann zwar ein deutsches Layout und Wörterbuch einstellen, 
> aber die Tastatur lernt keine Sätze, ich muss also auf die Wortvorschläge 
> verzichten.
>     Aufgrund der beiden Punkte glaube ich noch nicht, dass ich damit 
> schneller als mit SwiftKey bin. Ich werde es aber bei Gelegenheit mal weiter 
> testen. Danke für den Tipp.
>
>     Liebe Grüße
>
>     Stefan
>
>     Matthias Berg schrieb:
>     > Ich bin erst seit kurzem mit einem Smartphone unterwegs, aber hab mir 
> von Anfang an MessagEase angewöhnt. Das Layout ist ausgereift (gibt es schon 
> sehr sehr lang) und eignet sich auch für extrem kleine displays (z.B. 
> Smartwatch). Ich habe schon nach sehr kurzer Zeit die Eingabe auf blank 
> gestellt, sodass meine Augen gar nicht mehr Buchstaben finden können. Das 
> erleichtert das Lernen ungemein. http://www.exideas.com/ME/index.php
>     >
>     > Viele Grüße
>     > Matthias
>     >
>     > Am 9. Januar 2015 um 14:49 schrieb Arne Babenhauserheide 
> <[email protected] <mailto:[email protected]> <mailto:[email protected] 
> <mailto:[email protected]>>>:
>     >
>     >     Am Freitag, 9. Januar 2015, 12:33:20 schrieb Wolf Belschner:
>     >     > Was für eine uralte Technologie entwickelt wurde (Schreibmaschine)
>     >     > macht auf neuen Oberflächen die anders bedient werden können 
> absolut
>     >     > keinen Sinn mehr,
>     >
>     >     Das Argument „auf allen meinen Geräten die gleiche Belegung haben“
>     >     finde ich recht überzeugend - zumindest solange es ein Hauptgerät 
> gibt
>     >     und die anderen eher nebenbei genutzt werden. Neue Oberflächen 
> anders
>     >     zu bedienen ergibt nur dann Sinn, wenn die Tippzeit auf ihnen so 
> groß
>     >     ist, dass der Lernaufwand sich lohnt. Z.B. würde Steno sich für mich
>     >     nicht lohnen, wenn ich nicht signifikante Zeit damit verbringen 
> würde,
>     >     Texte auf Papier zu schreiben.
>     >
>     >     Liebe Grüße,
>     >     Arne
>     >     --
>     >     Ein Mann wird auf der Straße mit einem Messer bedroht.
>     >     Zwei Polizisten sind sofort da und halten ein Transparent davor.
>     >
>     >             "Illegale Szene. Niemand darf das sehen."
>     >
>     >     Der Mann wird ausgeraubt, erstochen und verblutet,
>     >     denn die Polizisten haben beide Hände voll zu tun.
>     >
>     >     Willkommen in Deutschland. Zensur ist schön.
>     >           ( http://draketo.de/stichwort/zensur )
>     >
>     >
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