Moin, vergangenes Wochenende haben wir in der ZEA Oktaviostraße Freifunk installiert. Das lief aber alles nicht wirklich zufriedenstellend schnell. Will sagen: mit viel Geduld konnte man dann irgendwann mal die Google-Homepage laden.
Das grobe Setup sieht wie folgt aus: Internet - FFR (VPN) - M2loco Bridge - FFR (Access Point) Die FFR's sind jeweils TP-Link TL-WR1043ND's und die Richtfunkbrücke besteht eben aus zwei Ubiquiti NanoStation M2loco Geräten. Bevor ich die Tests vorhin gemacht habe, habe ich im Uplink-Router die VPN-Bandbreitenlimitierung komplett ausgeschaltet. Nun hatte ich als erstes das Kabel von dem M2loco zum Access Point vermutet, da das mehrere via Kupplung zusammengesteckte Cat5e Kabel auf einer Gesamtlänge von ca 80 Metern sind. Über diese 80 m läuft auch die PoE Spannung für den M2loco auf ZEA-Seite. Nachdem ich heute nochmal da war kann ich das aber glaube ich ausschließen, da ich 16 Mbit durchbekomme wenn ich meinen Laptop direkt an das Kabel anschließe, welches eigentlich im Access Point rauskommt und vorher im FFR am Uplink Mesh-on-LAN deaktiviere, damit ich überhaupt eine IP bekomme. Wohlgemerkt immernoch mit dem PoE über die 80 Meter. (VOR der Richtfunkstrecke auf dem Dachboden hatte ich auch nur 16-18 Mbit) Als ich zu Testzwecken mal meinen eigenen TL-WR841N nach einem kompletten Werksreset und anschließendem Aktivieren von Mesh-on-WAN direkt hinter den Ubiquiti auf Seite der ZEA gehängt habe, hatte ich wieder nur 2 Mbit via WLAN und eine insgesamt sehr instabile Verbindung. Die Richtfunkstrecke an sich kann so gut wie ausgeschlossen werden als Fehlerquelle, da ich da zum Teil Werte von -47dB und 98% Signalqualität habe. Vorher war das Setup halt wie oben beschrieben. Im Uplink Router war VPN Uplink aktiviert, Mesh-on-LAN aktiviert, WLAN deaktiviert .. und im AP Router war VPN Uplink deaktiviert, Mesh-on-WAN aktiviert, WLAN aktiviert. Ansonsten hatten wir zur leichteren Wartung dem AP eine statische IPv4 gegeben. Auch die habe ich aber vorhin nach dem letzten Besuch im Configmode auf DHCP zurückgestellt. Wie kann das sein, dass durch das Meshing die Verbindung so arg instabil und langsam wird? Oder haben wir irgendwas gravierend falsch gemacht? Any ideas? Cheers, Anton PS: Im Moment habe ich das leider noch etwas verschlimmbessert, weil ich im Uplink Mesh-on-LAN deaktiviert gelassen habe und im AP den VPN Uplink aktivieren wollte. Das funktioniert im Moment eher so garnicht. Ich musste nur wegen dem Wetter leider schleunigst vom Dach runter vorhin - es wurde etwas rutschig. Und nun komme ich mangels IPv6 Adresse auch noch nicht per ssh ran. Mein eigener FF Router muss erstmal trocknen. :/ -- Anton Semjonov pgp 0DDD E461 38FE D1F0 6C72 1BF1 1D96 F252 0760 9FCC
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