Moin Anton,

Zu einem "Fehler" in deinem konkreten Aufbau kann ich zwar nichts sagen, vielleicht aber ein paar generelle Gestaltungshinweise geben, wie man soetwas idealer Weise aufbaut. Einige Punkte davon hast du bereits berücksichtigt:

- Router mit schnellster CPU als uplink
- Mesh über Kabel an Richtfunkantenne
- Richtfunkantenne idealer Weise 5 GHz: weniger voll, dedizierte Kanäle, kleinere Fresnelzone - Wenn 2,4GHz, dann auf jeden Fall einen anderen (möglichst freien) Kanal wählen. Schon die Freifunkknoten (und deren Clients) stören sich alle gegenseitig, da sie alle auf Kanal 1 sind. Es kann immer nur einer gleichzeitig reden --> Kanal ist sehr schnell dicht. - Originalfirmware auf der Richtfunkantenne belassen und nur als bridges definieren. Damit wird die Richtfunkstrecke quasi zum "Kabel durch die Luft" - Am Zielort auf möglichst unterschiedlichen Kanälen (vielleicht mehrere Geräte) auf 2,4 & 5GHz client Netz anbieten, um auch das Spektrum für die Endgeräte zu streuen - Überall wo kein client Netz oder mesh in der Luft benötigt wird (da vielleicht nur per Kabel gemesht wird), entsprechend abschalten, um die Kanäle frei zu halten. Beispiel: https://wiki.freifunk.net/Hamburg/Nochtspeicher - Beispiele findest für Richtfunkaufbuaten findest du unter: https://wiki.freifunk.net/Hamburg/Richtfunknetz

Viel Erfolg,
andre

Am 15-10-13 um 22:37 schrieb Anton Semjonov:
Nein, noch nicht. Das wäre aber auch einer meiner nächsten Ansätze
gewesen. Ich komme nur wohl nicht vor Donnerstag dazu das auszuprobieren.

Zum einen wollte ich tendentiell ganz gerne schon das Netz was
rübergefunkt wird von dem privaten Netz des Uplink-"Spenders" absichern,
zum anderen hatte ich so die Hoffnung, dem Access Point ein wenig CPU
Last abzunehmen, wenn der Uplink Router den VPN Kram übernimmt. Der AP
hatte gestern bereits kurzzeitig 70+ Clients verbunden. /:

- Anton

On 13/10/15 22:13, heini66 wrote:
mal "privat lan <-> richtfunk <-> privat lan <-> erster knoten mit vpn
versucht?


Am 13. Oktober 2015 um 21:42 schrieb Anton Semjonov <[email protected]>:

Moin Falk,

die reine Richtfunkstrecke schafft von M2loco zu M2loco knapp 65 Mbit.
Das hatte ich bereits am Wochenende mal getestet, als ich vom AP aus
jeweils per ssh auf die Nanostations gegangen bin.

Von dem AP auf eine der Brücken kommen mit iperf nur ca 13-14 Mbit an.
Daher hatte die Vermutung mit dem Fehlerhaften Kabel auch so viel Sinn
ergeben.

Router zu Router konnte ich leider nicht testen, da iperf auf den
Geräten vermutlich von iptables geblockt wird (Connection refused) und
ich das auf die schnelle auch nicht gelöst bekommen habe.

Und ich schaffte ja wie gesagt 16 Mbit wenn ich den Laptop als Client
ganz am Ende anstelle des zweiten Freifunk-Routers ranhängte. Die Misere
geht erst los sobald ich den zweiten Router meshen lassen möchte und
mich dann via WLAN am Router einwähle.

Cheers,
Anton

On 13/10/15 21:16, Falk Hackenberger wrote:
Hallo Anton,

ich habe hier ein ähnliches setup allerdings mit 5 Ghz (cpe 510)
strecke, und bekomme
nachher am AP bis so 12 Mbit oder mehr raus, allerdings auch mit einen
FFth Anschluss.
Ich habe mich allerdings vorher überzeugt, das die Bridge auch die 100
Mbit schaft (iperf ist Dein Freund)
Teste doch mal die 2,4 Bridge aus, was die so hergibt.

Falk

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Anton Semjonov

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