Hallo Freifunker!
Soeben hatte ich ein Telefonat mit Frau Lennartz von f&w, die sich heute
intern über unsere Freifunk-Initiative P42 beraten hat. Zusammenfassend
folgendes Gedächtnisprotokoll:
- Zunächst begrüßt f&w nachdrücklich ehrenamtliches Engagement -
insbesondere auch die Freifunk Initiative!
- Leider wird es vorerst keine finanzielle Unterstützung von P42 für das
Verfunken von Wohnunterkünften (intern bei f&w WUK genannt - steht für
Folge-Wohnunterkünfte).
Derzeit seien für WUK keine Mittel für WLAN von der Stadt freigegeben (-
im Gegensatz zu den Erstunterkünften, welche derzeit mit finanzieller
Unterstützung der Stadt für die Ausstattung mit Freifunk vorbereitet
werden.)
Wie kann die weitere Zusammenarbeit für Freifunk in WUK bei f&w aussehen?
- Kontakt über lokale Bereichsleitungen WUK / Telefonliste
Die lokalen WUK Bereichsleitungen sind über P42-Freifunk informiert
worden und vermitteln gerne den Kontakt zu konkreten WUKs, falls sich ein
Pate für eine WUK interessiert.
Frau Lennartz wird mir eine aktuelle Liste der WUK-Ansprechpartner
zusenden; die Kontaktdaten werde ich auf Anfrage an interessierte Paten
weitergeben.
- Direkter Kontakt zu den WUK
Ein Pate kann den Kontakt mit einer WUK auch direkt vor Ort aufnehmen.
Die Leitung der WUK wird sich ggf. mit der Bereichsleitung abstimmen. Frau
Lennartz geht davon aus, dass die Sozialarbeiter vor Ort uns im Rahmen
ihrer Möglichkeiten unterstützen werden.
- Gewährleistet werden sollen Erstbesuch, Ansprechpartner für Termin
DSL-Anschluss verlegen, Koordinierung des Zugangs zu den Räumlichkeiten für
Installation und Wartung.
- Da ohne weitere Geldmittel eine umfassende Freifunk-Versorgung i.d.R.
nicht gewährleistet werden kann und jede Unterkunft seine Besonderheiten
hat, sollte im Einvernehmen mit den Mitarbeitern vor Ort (und den
Bewohnern?) eine bestmögliche Lösung für den WLAN-Standort und das
WLAN-Konzept gefunden werden.
- Eine (technische) Unterstützung kann aber i.d.R. von den Mitarbeitern
vor Ort nicht gewährleistet werden.
- Frau Lennartz steht uns weiterhin bei der Klärung offener Fragen zur
Verfügung.
Ich hoffe ich habe das Gespräch zutreffend zusammengefasst. Evtl. komme ich
später heute Abend noch zum treffen.
Gruß
Dirk Nennecke
PS: Anbei mein Anschreiben in Windows .txt-Format, vielleicht kann das
jemand irgendwo in Wiki hochladen...
Am 12. Februar 2016 um 01:35 schrieb Erik Fuerhoff <[email protected]>:
> Interessant, dass F&W da auf einmal so aufgeschlossen zu sein scheint.
> Liegt wohl an der mittlerweile stark veränderten Situation. Als ich dort
> Ende 2014 versucht hatte, den Freifunk irgendwie ins Gespräch zu bringen,
> wurde teilweise regelrecht gemauert, auf die ungenügende Infrastruktur
> verwiesen et cetera. Kann man mal sehen...
>
>
> Am 11.02.2016 um 20:44 schrieb Mathias Kunze:
>
>> Noch kein Termin, Ein Mitfunker ist bei F&W beim Reden wegen der
>> Folgeunterkünfte, Mein Kopf sagt für den Aufwand der Häuser sind
>> Materialkosten von über 2000 € eventuell sogar über 3000€ +Folgekosten
>> nötig. Entsprechende Freigabe oder eventuell ein Weg der die Kosten
>> reduzieren könnte und ran organisieren der Geräte, Technik .. sowie
>> mindestens insgesamt 3, besser 5 Personen von denen mindestens 2
>> Schwindelfrei sein müssen sollten da schon sein.
>> Bin Montag wieder im CCCHH.
>> Eventuell auch die benötigten Informationen.
>> Gruß Mathias
>>
>> -----Ursprüngliche Nachricht-----
>> Von: Freifunk [mailto:[email protected]] Im Auftrag von
>> Jennifer Herbrich
>> Gesendet: Donnerstag, 11. Februar 2016 14:07
>> An: Die Freifunk Hamburg Mailingliste <[email protected]>
>> Betreff: Re: [Freifunk-Hamburg] Erstbesuch Einrichtung Jugendparkweg
>>
>> Hallo,
>>
>> Bei der Technischen Installation würde ich sehr gerne helfen. Wan geht's
>> los??
>>
>> LG, Aleksaandar J Herbrich
>>
>> Am 09.02.16 schrieb Mathias Kunze <[email protected]>:
>>
>>> Hallo
>>>
>>> War eben gerade bei der Einrichtung Jugendparkweg 60 zum Ersten
>>> Gespräch über das Thema Freifunk.
>>>
>>> Möchte meine Antworten, ersten Feststellungen und Informationen mit
>>>
>> Grund
>>
>>> mit euch teilen.
>>>
>>>
>>>
>>> Informationen in Stichpunkten:
>>>
>>> - Das vor Ort befindliche Personal ist positiv angetan von der
>>>
>> Vorstellung
>>
>>> und sieht die entsprechende Anbindung als Bereicherung für die
>>> dortigen Flüchtlinge
>>>
>>> - es ist nicht ein festes Haus sondern im Moment 11 Häuser und im
>>> Ausbau
>>>
>> so
>>
>>> dass es im Sommer 16 Häuser sind.
>>>
>>> - Es werden am Ende über fast 400 Bewohner sein die dort wohnen. (24
>>> je Haus, abzüglich der Verwaltungsbereiche in einem Haus)
>>>
>>> - den Beschäftigungsraum zu bestrahlen an Stelle der einzelnen
>>>
>> Holzhäuser
>>
>>> ist keine Option da selbiger nur zu den Deutschkursen und
>>> Kinderbeschäftigungen oder anderen Veranstaltungen geöffnet ist
>>>
>>> - das vor Ort befindliche Personal ist positiv auf die Vorstellung
>>> eingegangen
>>>
>>> - Dem Personal selber fehlen noch diverse Mittel, unter anderem auch
>>> Rechner um ihre Arbeit zu machen, sprich die Infrastruktur ist auf
>>> Seiten von Fördern und Wohnen noch nicht vollständig.
>>>
>>> - der Abstand der fertigen Häuser ist so dass sie ohne Richtfunk
>>>
>> verbunden
>>
>>> werden können. Ob Richtfunk auf Grund von Leistungsverlusten nötig
>>> sein könnte ist noch nicht geprüft.
>>>
>>> - Ein Ausgang zum Dach ist durch die schon vorhanden Durchbrüche einer
>>> Solaranlage möglich.
>>>
>>> - Im Herbst war die einzige Anbindung (Telefon) durch Sturmschaden
>>> zerstört.
>>> Wurde durch Erdkabel ersetzt. Entsprechend ist noch die Fragestellung
>>> welcher Anbieter dort überhaupt liefern kann.
>>>
>>> - Laut Angaben der dortigen Mitarbeiter hat Fördern und Wohnen einen
>>> Vertrag mit der Telecom.
>>>
>>>
>>>
>>> Theoretischer Gedanke der Vernetzung :
>>>
>>> 1 Hauptanschluss im Verwaltungshaus
>>>
>>> Auf dem Dach des Verwaltungshauses eine Sendeantenne
>>>
>>> Auf jedem Haus eine Empfangsantenne
>>>
>>> Verkabelung nach innen und unter dem Dach eine Sendeantenne die das
>>> Haus versorgt.
>>>
>>> Wenn die Messung der Erreichbarkeit des in den Häusern sich bestätigt
>>>
>> wie
>>
>>> ich es erwarte ist die Sicherung der Zugangspunkte vor Diebstahl durch
>>> nicht Erreichbarkeit der Standorte für die Innewohnenden gegeben.
>>>
>>> Noch zu messen:
>>>
>>> Kommt das WLAN-Signal durch die Holz und Rigibswände durch das gesamte
>>> Haus.
>>>
>>>
>>>
>>> Frage an Alle:
>>>
>>> Wer hat Zeit und auch Lust mit zu machen und wohnt idealer Weise in
>>> der Nähe.
>>>
>>>
>>>
>>> Grobüberblock was diese Vernetzung benötigte: (Wenn einer eine bessere
>>>
>> die
>>
>>> hat bitte melden)
>>>
>>> (Für alle Häuser, auch die welche noch im Bau sind)
>>>
>>> 16 Sende und Empfangseinheiten
>>>
>>> 16 Freifunkrouter
>>>
>>> 1 mal Verkabelung vom Zugang des Internet zum Dach
>>>
>>> 16 Kabel zwischen Außeneinheit und Router (Logisch das im Zugangshaus
>>>
>> auf
>>
>>> den Hauptzugang gesetzt wird und nicht sinnlos Kabel hin und her
>>> gezogen
>>> wird)
>>>
>>>
>>>
>>> Gruß
>>>
>>> Mathias Kunze
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>> _______________________________________________
>> Freifunk mailing list
>> [email protected]
>> https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
>>
>>
>> _______________________________________________
>> Freifunk mailing list
>> [email protected]
>> https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
>>
>>
> _______________________________________________
> Freifunk mailing list
> [email protected]
> https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
Hallo Freifunker!
Hier ein Muster, dass ich mit ein paar ff-Leuten abgestimmt habe und für den
Kontakt an fördern&wohnen verwendet wurde... Vielleicht kann das ja mal in
ähnlicher Form wiederverwendet werden
Gruß [email protected]
_______________________________
Hallo Frau/Herr <#Träger / Ansprechpartner – telefonisch erfragt>,
Vielen Dank für Ihre Bereitschaft uns zu unterstützen in unserem Vorhaben,
Folgeunterkünfte für Flüchtlinge mit Freifunk-WLAN zu versorgen.
Gerne gebe ich Ihnen einen Überblick über unser Projekt und eine Idee für erste
Schritte, die wir gerne mit Ihnen kurzfristig abstimmen möchten.
Freifunk Hamburg https://hamburg.freifunk.net/ ist eine ehrenamtliche
Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat ein freies WLAN-Netz möglichst
hamburgweit zu errichten. Der Zugang ist kostenfrei und kann mit jedem WLAN
fähigen Gerät im Empfangsbereich unter "hamburg.freifunk.net" ohne Anmeldung
genutzt werden. Neben der reinen WLAN-Versorgung soll mit Freifunk nach und
nach ein Bürgernetz entstehen, das frei von kommerziellen Betreibern und
Interessen funktioniert.
Wir sind ein verlässlicher Partner mit langjähriger Tradition und stellen
ehrenamtlich sowie unentgeltlich unsere Dienste zur Verfügung. In der Regel ist
ein "Freifunker" eine Privatperson oder Firma, die einen Teil der bestehenden
Internet-Kapazität über einen mit der Freifunk-Software ausgestatteten
(zusätzlichen) WLAN-Router teilt. Zusätzlich wird Freifunk über Provider
unterstützt, die Wege zum Internet bereitstellen, mit dem nützlichen
Nebeneffekt, dass Freifunk so nicht von der sogenannten Störerhaftung betroffen
ist.
Aus diesem offenen Konzept ergibt sich natürlich, dass jeder engagierte
Freifunker privat an einen Unterkunftsträger herantreten kann und hier ggf. mit
eigenen Sponsoren Freifunk-WLAN realisiert. Zudem gibt es eine Initiative vom
Land Hamburg, die mit professionellem Freifunk-Know-How eine Aufplanung zur
Versorgung von Erstunterkünften anstrebt.
Einige Freifunker möchten sich darüber hinaus ehrenamtlich engagieren und
Geflüchteten in den Unterkünften die Teilhabe am Internet ermöglichen. So
können sie den Kontakt zu Ihren Verwandten aufrechthalten, sich mit unseren
kulturellen Angeboten vertraut machen sowie sich aktiv weiterbilden und
informieren. Ein Zugang vor McDonalds oder bei IKEA ersetzt nicht die
Möglichkeit privat zu kommunizieren. Dazu wurde das Freifunk Hamburg FFHH
Projekt 42 ins Leben gerufen. Wie Sie auf unserer Website auch sehen, konnte
Freifunk Hamburg mit Rugenbarg und Schnackenburgallee bereits Erfahrungen bei
der Versorgung von Unterkünften mit Internet sammeln. Falls Fördern und Wohnen
kein Budget für DSL-Anschlüsse und Hardware haben sollte, können wir über
Sponsoren einspringen: Mit der Unterstützung durch Fördern und Wohnen sind wir
in der Lage zeitnah in einigen von Ihnen betreuten Unterkünften Freifunk WLAN
bereitzustellen. Wir sind eine Kerngruppe und wollen mit dem P42 verläßlicher
Ansprechpartner für Freifunkpaten, Träger der Unterkünfte und den späteren
Betrieb bereitstellen.
Wie stellen wir uns das vor und was können die nächsten Schritte sein?
1. Erst mal ist zu klären, welche Unterkünfte aus Ihrer Sicht in Frage
kommen: Wo sehen Sie Bedarf? (<#Träger>)
2. Für die jeweilige Unterkunft suchen wir Freiwillige, die als
P42-Freifunk-Paten die Koordination übernehmen (FFHH)
3. Jede Unterkunft ist individuell in ihrer Größe und Baulichkeit, die
Vernetzung würden wir nach einer Begehung individuell planen.
4. Gibt es bereits einen Telefon und/oder DSL Anschluss in der Unterkunft
(Uplink), über den eine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann?
5. Entscheidung über Projektierung und weiteres Vorgehen (FFHH ggf. i.V.m.
f&w)
6. Planung
1. DSL-Anschluss beauftragen (<#Träger>oder ggf FFHH über P42
Projekt-Sponsoren)
2. Ansprechpartner und Zugang der DSL-Anbieter koordinieren (mit
Unterstützung f&w)
3. Konfigurationsplan festlegen
4. Hardware bereitstellen (ggf. über Sponsoren)
7. Installation durch Freiwillige
1. Termin abstimmen (<#Träger>/ Bewohner)
2. Helfer und Zugang koordinieren (FFHH)
3. Installation (i.d.R. am Wochenende)
8. Betrieb/Pflege durch Freiwillige Freifunk Paten (FFHH)
Wir halten diese Schritte für kurzfristig umsetzbar, freuen uns sehr auf Ihre
Einschätzung und würden gerne weitere Fragen sowie die einzelnen Schritte
gemeinsam mit Ihnen erörtern.
In der Zwischenzeit suchen wir intensiv nach weiteren Unterstützern und
verlässlichen Paten, die sich ggf. einer Unterkunft annehmen würden.
Voraussetzung aber ist erst einmal, dass wir mit Ihnen als Träger in Kontakt
kommen, so dass wir mit Ihrer Unterstützung erst einmal 1-2 "Pilotprojekte"
unter der P42-Projektstruktur realisieren können. Mit solch einem Erfolg sehen
wir großes Potential, viele weitere WLAN-Installationen in Ihrem
Verantwortungsbereich voranzutreiben.
<#falls bereits eine Unterkunft avisiert ist: Gerne würden wir als erstes
Projekt mit Ihnen über Unterkunft <#name Unterkunft> ins Gespräch kommen und
die nächsten Schritte planen.>
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen von
Freifunker
<name>
<e-mail>
m: <mobile>
Projektgruppe: FFHH P42
_______________________________________________
Freifunk mailing list
[email protected]
https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk