Hallo Leute, 

seit etlichen Wochen schleppe ich bei all meinen Fußwegen mein Navi mit, das 
meinen Weg aufzeichnet. Manche Spuren sind richtig gut, manche mittelprächtig, 
manche unterirdisch unbrauchbar. Leider weiß ich nicht, woran die 
Qualitätsschwankung hängt, weiß also nicht so recht, wie ich dies in den Griff 
kriege. Ich trag das Navi in einer Kunstledertasche, die ich oben auf meinen 
Rucksack gebunden habe, sollte also nahe an der optimalen Himmelssicht sein, 
die ich als Fußgänger erreichen kann (So weit, das Ding an meiner Mütze zu 
befestigen, bin ich nicht, da will ich eigentlich auch nicht hin). 

Momentan möchte ich eigentlich ein großes Gebäude einmessen. Dazu gehe ich in 
der Flucht auf die Gebäudeecke(n) zu bzw. rückwärts davon weg (wenn möglich 
mindestens 10 m weit), gehe dann im großen Bogen um das Gebäude herum, so daß 
ich in der Verlängerung der anderen Kante derselben Ecke auf das Gebäude 
zugehen kann bzw. davon wegkomme.  In der Spur sieht das leider 
unidentifizierbar anders aus. 

Sinngemäß ähnlich möchte ich eine Wegkreuzung in der Eilenriede vermessen (viel 
Wald über mir). Dazu komme ich auf die Kreuzung zu (das sieht man noch, Spur 
stimmt auch), bleibe mitten im Weg mitten auf der Kreuzung stehen in der 
Hoffnung, daß das die Spur beruhigt. Dann gehe ich eine Strecke (z.B. möglichst 
20 oder 30 m) in den anderen Weg hinein, halte einige Sekunden inne, gehe 
zurück auf die Kreuzung, über sie hinweg 20 oder 30 m in die andere Richtung, 
halte inne, komme zurück zum Ausgangspunkt, halte wieder inne. Dann gehe ich 
auf meinem ursprünglichen Weg weiter. Ich erwarte dann eigentlich eine Spur, 
auf der man den "Querbalken" deutlich in Länge und Richtung sieht. Das klappt 
aber nicht. In meiner Spur finde ich am Kreuzungspunkt  ein undefinierbares 
Gewölle, aus dem ich nichts herauslesen kann. 

In meiner Gegend sind z.B. auf dem Gelände des Stephansstiftes die Gebäude mit 
hoher Präzision und in hoher Detaillierung eingezeichnet. Wie macht man so 
etwas? 

Ich verwende bisher mein Auto-Navi Garmin nüvi 200, das ich per 
Firmwaredowngrade dazu gebracht habe, daß es Spuren aufzeichnet. Manche Spuren 
finde ich wirklich gut, dennoch frage ich mich, ob die Qualität der Spuren vom 
Gerät abhängt. Sali hat beim letzten Stammtisch Spuren vom Park der Sinne (oder 
so) gezeigt, die ich meinem Gerät in der Präzision nicht zutraue. Liegt das an 
meiner Handhabung oder liegt das z.B. an der Hardware des Gerätes? Man liest 
nirgendwo davon, nicht mal in dem vielgenannten Wiki. Aus der Erfahrung mit 
anderen Empfangsgeräten könnte ich mir vorstellen, daß es bei den GPS-Geräten, 
die ja auch Empfangsgeräte sind, unterschiedliche Empfängerempfindlichkeiten 
gibt. 

Hat einer der Mitleser Erfahrungen mit GPS-Handies (ja, Lulu-Ann hat, aber ihr 
Gerät ist nichts für mich)? Aus anderen Gründen denke ich momentan an ein 
Nokia, wenn man ganz generell im Laden fragt, kommt wie verbreitet bei 
technischen Geräten vom Verkäufer nur heiße Luft, und das Internet ist mit 
seinen 1521 Erfahrungsberichten von Leuten, die bereits nach 48 Stunden 
Gebrauch überaus zufrieden mit technischen Geräten sind, auch keine wirkliche 
Hilfe. 

Hm. Das waren eine ganze Menge Fragen. :-(

Gestern ist eine Mail hereingepurzelt mit einer Einladung zur "Skillshare". An 
sich hätte ich durchaus Bedarf daran, daß einer seine Skills mit mir shared, 
aber soo kurzfristig kriege ich einen Auswärtstermin nicht gebacken. 

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe.

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