Hallo Jürgen,

> Angeblich sind sie an einer Vereinbarung gescheitert, die auf der
> linuxmuster-Seite niemand unterzeichnen konnte oder wollte ...

.. oh ja: das haben die aber schön formuliert.

Ich habe mit denen gesprochen: die wollten, dass wir die Anbindung
entwickeln, wobei wir sogar Leute gefunden hatten, die das machen.
Also haben wir denen geschrieben, dass wir also die
Schnittstellenbeschreibungen benötigen.
Daraufhin haben die gesagt, dass wir dafür einen Geheimhaltungsvertrag
unterschreiben müßten.
Da haben ich die gefragt, wer das den machen müßte. Der entsprechende
Entwickler? Oder der Vorstand?
Und: wie sie sich das den vorstellen würden: wir schaffen OpenSource: da
kann man in unsere Programme rein schauen: wie sollen wir den da die
Geheimhaltung ihrer tollen Schnittstellen realisieren.

Auf die erste Frage sagten sie: der Vorstand soll unterzeichnen.
Auf die zweite kam trotz 3 facher Nachfrage nie eine Antwort.
Und damit hat sich die Sache verlaufen.
Wenn sie ihre Schnittstellen so geheim halten müssen, dann können sie
nicht erwarten, dass ein gemeinnütziger Verein alles an ihre Lösung anpasst.
Ich meine eh: die wollen mit unserer Lösung laufen: warum passen sie
nicht an unsere Schnittstellen an: das könnten die seit Jahren machen:
bei uns gibt es nicht nur keine Geheimhaltungsverträge, es kann sogar
jeder jederzeit alles anschauen.
Von Anfang an fand ich es komisch, dass der gemeinnützige Verein Zeit
investieren sollte, damit eine kommerzielle Firma einen größeren Markt
bekommt.

Die meinen wohl der "Markt" mit unserer Lösung ist zu klein, als dass
man da mal ein paar Mannstunden investieren sollte.

Viele Grüße

Holger

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