Hallo Holger,

auf dem ipfire liegen die Konfigurationsdateien für die Firewall in
ASCII-Dateien, die durch entsprechende Berechtigungen geschützt sind.
Ein Eintrag in der Schulkonsole von linuxmuster triggert auf ipfire
liegende Skripte, die diese Dateien editieren und die Firewall neu
laden. Die veränderten Regeln kann man sich im Webinterface ansehen.

Ist dies auf einer Endian Firewall oder einem "Schulrouter Plus" nicht
so oder könnte so sein?
Wie war es bei OpenML 5? Konnte linuxmuster da nicht die Firewall
konfigurieren? Wurde da Squid konfiguriert?

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Forderung nach einer NDA von einem
Kaufmann oder Juristen kam, der technisch wenig Ahnung hatte, was sein
Produkt eigentlich macht - oder jemandem, der glaubte, ihr würdet es
nicht durchschauen.

Viele Grüße
Jürgen

Am 26.02.2016 um 10:44 schrieb Holger Baumhof:
> Hallo Jürgen,
>
>> was ist das denn?
>>
>> Verletze ich eine Geheimhaltung, zu der ich persönlich mich meines
>> Wissens nicht verpflichtet habe, wenn ich verrate, als was für ein
>> System sich der Schulrouter identifiziert, wenn ich mich an der Konsole
>> anmelde?
> nein: darum geht es nicht.
> Es geht um die Schnittstellen.
> Also: welcher Befehl muss an den TfK geschickt werden mit welchen
> verschlüsselungen um z.B. die Freigabe des Internets für den Host mit
> der MAC xxxxxxxxxx zu erreichen, oder die Webfilterabschaltung für Raum
> xy usw.
> Das ist mit "Schnitstellen" gemeint.
Siehe oben.
> Und da passen die nicht ihre an unsere an, sondern wollen, das wir
> unsere an deren anpassen.
Verständlich, wenn ich Recht haben sollte.
> Dazu waren wir sogar bereit: bis die eine NDA wollten.
Bräuchtet Ihr die unter oben vermuteten Bedingungen wirklich?
OK, wer diese Skripte implementierte, verlöre formal den Anspruch auf
Support.
Wenn die MitarbeiterInnen den Support tatsächlich deshalb verweigern
sollten, spielt man eben die letzte Sicherung ohne diese Skripte wieder
ein.
Die Oberfläche von TfK zum Erstellen von Lernboxen benutzt eh kaum eine
KollegIn.

Im Prinzip ist jedoch die Bereitschaft etwas zu testen, was andere
geschrieben haben, vorhanden.
Es geht wohl in Wahrheit um die Manpower, die man nicht investieren möchte.
>
> Viele Grüße
>
> Holger
>

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