Hi,

Am 29.02.2016 um 17:59 schrieb Michael Hagedorn:
> Ja, ich weiß, dass du diesen Standpunkt vertrittst -- umso gespannter
> bin ich, wer hier in der Liste den lml-Server noch auf bare metal laufen
> läßt?

das ist der eine Punkt in der RaumZeit, in der ich "ich" sagen kann.

ich hab das vor zwei Jahren schon mal mit jonny durch diskutiert und
habe mich von seinen Argumenten überzeugen lassen.

D.h. ich habe den server auf bare metal und alle VMs auf dem Server als
VM-Host (via kvm). Habe das auch alles gut dokumentiert, inkl.
Backuplösung, aber ich denke niemand ist mir gefolgt, daher mein etwas
lakonischer kommentar: "ich mache es eben anders". Ich habe dabei viel
gelernt, besonders weil ich auch den IPFire als VM-Client laufen lasse -
das war nicht schlau. Aber ich bin zufrieden.
Ich will gar keine Zersplitterung oder gar Insellösungen forcieren.
XEN (via XenServer) ist die favorisierte Lösung, die passt aber dreimal
nicht mit jonnys vorschlag (und meiner jetzigen lösung) als
bare-metal-VM-Host zusammen. Vllt. wenn lmn auf 16.04 läuft kann man
daraus einen XEN-Host machen, aber warum sollte ich, wenn KVM so gut läuft?

Als Antwort auf die Frage: Warum überhaupt virtualisieren, kann man
sagen: "weil es zeitgemäß ist" oder "weil es alle machen". Beide
Haltungen kann man als pro oder contra VM Argument sehen.
Fakt ist leider, dass die Ressourcen zur (qualitativ hochwertigen)
Dokumentation der Prozedere sehr begrenzt sind.
Ebenso bei der Entwicklung. Dass linuxmuster.net schon als debian-paket
easy im Rollout ist, ist ja nicht selbstverständlich, aber natürlich
kann man es sich *noch* easier vorstellen und könnte ein DVD-ISO
bereitstellen, das ubuntu+preseed-installation automatisiert, so dass
man ebenso wenige Doku-Seiten zur Installation braucht, wie es bei
XenServer der Fall ist.
Letztere stellt halt die Firma netzint schon zur Verfügung, warum also
nicht Ressourcen sammeln, die man anderweitig nicht zusammenkriegen würde?

Natürlich wünsche ich mir auch so eine schöne Anleitung für eine
Bare-Metal-Installation, die dann auch in egal welcher VM-Lösung
funktioniert. Man kriegt es aber eben nicht so schnell aufgesetzt und
kompakt dokumentiert, wenn man nicht wie oben angesprochen noch
Entwicklungsarbeit reinpumpen müsste.

just my 2 cents,

Tobias

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