Hallo Jochen und Steffen,

ich hänge noch ein Bild an aus dem man deutlicher erkennen kann wie es zu
den Strömen auf Schirmen kommt. Hier ist das so dargestellt dass das
Problem zwischen Stockwerken entsteht. Wenn Ihr Euch das Bild in der Ebene
vorstellt, dann könnt Ihr sehen, dass das Problem auch in der Ebene
besteht. Dort wo "Erster Stock" steht könnte "Raum 101" stehen und dort wo
Erdgeschoß steht könnte "Raum 102" stehen.

Gruß

Alois

Am 11. April 2016 um 18:45 schrieb Alois Raunheimer <
[email protected]>:

> Hallo Jochen,
>
> Sorry für die falsche Anrede.
>
> Gruß
>
> Alois
>
> Am 11. April 2016 um 18:21 schrieb Alois Raunheimer <
> [email protected]>:
>
>> Hallo Steffen,
>>
>> wenn alles ein TN-S-System wäre, wäre es dann ok?
>>
>>
>> Ja, das wäre ok. Es ist aber sehr unwahrscheinlich dass eine TN S-System
>> von der Einspeisung bis zum letzten Verbraucher vorhanden ist.
>>
>> Und falls nicht, wie viele Räume/welche Entfernung würdest Du von einem
>>> Unterswitch maximal mit Kupfer anbinden,
>>
>>
>> Immer dann, wenn zwei Netzwerkgeräte verbunden werden und ein TN C-System
>> dazwischen liegt sollte eine Trennung durch Glasfaser erfolgen.
>>
>> Eigentlich geht man bei der strukturierten Verkabelung davon aus dass die
>> Etagen mit Glas angefahren werden. Innerhalb der Etage nimmt man
>> üblicherweise Kupfer.
>>
>> Diese Installationweise setze aber voraus, dass auf der Etage ein TN
>> S-System vorhanden ist. In Gebäuden - wie in Schulen - wo in fast jedem
>> Raum ein Stromkreisverteiler ist sollte man Glasfaser in die einzelnen
>> Räume legen, wenn bis zum Stromkreisverteiler ein TN C-System vorhanden
>> ist. Bei Glasfaser spielt die Länge eine nicht allzu große Rolle. Bei
>> Kupfer sollte die Länge der Leitung 90 Meter nicht überschreiten, wenn man
>> davon ausgeht, dass auf beiden Seiten noch ein ausreichend langes
>> Patchkabel verwendet werden soll.
>>
>> Ein TN C-System kannst Du übrigens gut selbst erkennen.
>>
>> Im angehängten Bild siehst Du die Stelle (roter Kreis) wo aus dem TN
>> C-System ein TN -S-System wird.
>>
>> Es kommt ein PEN-Leiter (grün-gelb) an der hinteren Schiene an. Von der
>> hinteren Schiene wird eine Verbindung mit einem blauen Draht zur vorderen
>> Schiene hergestellt. Damit hat man ab diesem Verteiler bis zum Verbraucher
>> ein TN S-System. Vor dem Verteiler ist es ein TN C-System.
>>
>> Bei älteren Gebäuden (wobei älter recht neu sein kann) hat man idR diese
>> Installationsweise ausgeführt, da die VDE-Bestimmungen nichts anderes
>> forderten. Wenn der Kreis dem Errichter der Anlage keine anderen
>> Forderungen gestellt hat, dann wird bei Euch vermutlich ein TN C-S-System
>> vorhanden sein.
>>
>> Daraus resultiert Glasfaser in jeden Raum der einen Stromkreisverteiler
>> besitzt und erst dort auf Kupfer umsetzen.
>>
>> Gruß
>>
>> Alois
>>
>>
>> Am 11. April 2016 um 17:23 schrieb Jochen Rupp <[email protected]>:
>>
>>> Hallo Alois,
>>>
>>> ich warne davor von einem Main-Switch sternförmig die Leitungen in die
>>>> Räume zu legen. Wenn die Stromversorgung bis zu den
>>>> Stromkreis-Verteilern
>>>> in den Räumen als TN C-System ausgelegt ist und dann erst zu einem TN
>>>> S-System, dann hat Steffen den "Brumm" in den Leitungen.
>>>>
>>>
>>> good to know. Wie würde das ausschauen, wenn alles ein TN-S-System wäre,
>>> wäre es dann ok?
>>> Und falls nicht, wie viele Räume/welche Entfernung würdest Du von einem
>>> Unterswitch maximal mit Kupfer anbinden, damit man dort nicht wieder
>>> dasselbe Problem bekommt?
>>>
>>> Denn mit Glasfasern wird das Ganze sicher nochmal teurer als wenn
>>> Kupferkabel verlegt werden und wenn dann noch eine größere Zahl
>>> (gescheiter) Switches dazukommt...
>>>
>>> Viele Grüße,
>>>
>>> Jochen
>>>
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