Boykott ist da wohl zu wenig. Ich schliesse mich Christoph Teilers Vorschlag an, dass zuerst einmal die Stadt Wien untersucht wird, denn
dass * das Budget nach 3 Jahren nicht erhöht wird, entspricht einer Budgetkürzung von ca. 10 % * dazu werden noch die Kosten der Evaluierung abgezogen * ebenso die Kosten für die direkt von der Stadt vergebenen Mikroprojekte (die Erhöhung der Mindestförderung auf 4.000 Euro bei der Netzkultur hat offenba rdie Zahl jener, die bei der Gemeinde schnorren gehen erhöht). * und nach wie vor keine proefssionellen Ressourcen für die Prozessentwicklung extra zur Verfügung gestellt wird (in Deutschland soll es Gemeinden geben (oder gegeben haben), wo eigen Abteilungen/Einrichtungen wissenschaftliche/organisatoritsche Unterstützung bei Selbstorganisationsprojekten geben), finde ich schlicht inakzeptabel. Leider sind meine bereits mehrfach geäusserten Befürchtungen/Vorhersagen eingetreten ... FAS muss, wenn es von mir Daten bekommen will, schon darlegen können, was der Nutzen für mich und den Rest der Netzkultur sein soll. Aus wissenschaftlicher Sicht ist der dualistische Ansatz (FAS = "objektiver" Untersucher (SUBJEKT), wir sind das passive UntersuchungsOBJEKT) von FAS sowieso abzulehnen. (lese gerade Stefan Weber "Non dualistische Medientheorie" interessatnes Thema, leider sehr schlecht aufbereitet ;-)). Dass FAS den Auftrag der Gemeinde annimmt, ohne mit dem Untersuchungssubjekt sich ins Einvernehmen zu setzen, zeigt für mich, dass diese Firma völlig unwissenschaftlich agiert. Auf Widerstand Martin Zitat von christoph theiler <[email protected]>: > Joanna Pianka schrieb: >> >> >> - Vom Gefühl her ist FAS-Research nicht daran interessiert, gegen uns >> zu arbeiten, sondern versucht Potenziale und Probleme von NetzNetz >> aufzuzeigen. Ein Boykott gegenüber FAS-Reasearch ist unter Umständen >> daher nicht unbedingt die beste Wahl, das einseitige Verlautbaren von >> Entscheidungen der MA7 Netznetz gegenüber auch nicht. >> > > habe kein gutes gefühl angesichts der tatsache, dass fas-research im > auftrag der stadt handelt und nicht im auftrag von netznetz. > somit ist das nichts anderes als eine neuauflage des alten ma7-programms > "zusammenarbeit mit politik und verwaltung" - ausforschung der netzwerke > - diesmal via fas-research. > allein die art und weise, wie das netznetz gegenüber kundgetan wird > verbietet jede weitere "zusammenarbeit" auch mit der fas! ( hat jemand > deren homepage gesehen? - ausser netten allgemeinplätzen und > verwirrenden datenknäul-grafiken steht da nicht viel drin) > > > eine einsicht in den vertrag zwischen fas-research und der stadt wien > wäre die minimum-voraussetzung für irgendeine "zusammenarbeit" mit der > fas-research. > - wie gesagt: netzwerkanalyse ist ein netteres wort für ausforschung. > - keine firma der welt würde es erlauben, dass netzwerkanalysten, die > im auftrag der stadt stehen am pförtner vorbeikommen. > - sinngemäss gleiches gilt für privatpersonen, wollen sie einen rest an > würde behalten. > - sollte eine netzwerkanalyse, die auf infos aus der szene basiert in > die hände der stadt gelangen - ich will gar nicht daran denken ... > > > christoph > > - wechselstrom - > > p.s: plädiere für ein projekt, das eine firma beauftragt, eine > netzwerk-analyse der stadtverwaltung zu erstellen - steakholder die zu > befragen sind: > häupl, straubinger, mailath-pocorny, fassl-vogler - wer mit wem oder > nicht ... ... ... ... ========================== Martin Mair Krottenbachstrasse 40/9/6 A-1190 Wien +43 676 3548310 [email protected] http://www.mediaaustria.at ------------------------------- _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
