Am 6. Dezember 2009 03:28 schrieb Peter Kuhm <[email protected]>:

> On Fri, 4 Dec 2009 21:41:38 +0100 Stefan Lutschinger wrote:
>
> > Aber weisste, wenn ich mir, wie im letzten Jahr, meine kostbare Zeit
> > und meinen AC-bedingten Wienaufenthalt so einteile, dass ich extra
> > länger bleibe um bei der Abschlussparty im Transporter teilnehmen zu
> > können und dort taucht NIEMAND auf, nicht mal die Paraflows-
> > Veranstalter selbst, die Gäste grade mal eSel, lizvlx und Jörg
> > Piringer, die sich ebenso kopfschüttelnd wundern wie ich über den
> > unsichtbaren ausgestreckten Mittelfinger nach dem Motto "schauts nur
> > her was wir uns leisten können und die MA7 deckt uns immer noch bei
> > jeder Frechheit", dann sage ich, diesem Spuk sollte schleunigst ein
> > Ende bereitet werden.
>
> Geh Stefan, gabs denn in der Transporterbar keinen Alkohol gegen den
> Missmut?
> Bei der Eroeffnung gab es:
> http://asset.soup.io/asset/0460/5791_c83a_350.jpeg


Hi Peter,

selbst mit "ein paar G'spritzn" und doppelter Optik komme ich bloss auf 4 x
2 Besucher.

Kann mich aber beim Stichwort Alkohol fragen, warum der gleiche Veranstalter
jedes Jahr acht Wochen spaeter aus der Roboexotia mit ca. 5.000 Euro Budget,
also einem Zwanzigstel (5%), weitaus mehr rausholt.

Sybille Straubinger hat im Audimax drei wichtige Einsichten formuliert, und
zwar

1. die Einsicht, dass die AC ihren Auftrag nicht erfuellt ("kleine AC")
2. die Einsicht, dass es, entgegen der urspruenglichen Annahme von 2004,
keine homogene Szene gibt (und daher folglich keinen Vertretungsanpruch
seitens Monochrom/Teichenberg geben kann)
3. die Einsicht, dass es eine Korrektur geben muss, und zwar jetzt, da ein
partizipatorisches Modell fuer 2010 fuer die SPW auf der Tagesordnung steht

Das groesste Problemkind des Netznetz Foerdermodells ist - sprechen wir es
doch aus - die AC/Paraflows:

Die Menschen haben sich wirklich alles gefallen lassen in diesem politischen
Experiment: endlose Listendiskussionen, laufende Regelaenderungen,
permanentes Plenum, x Validierungen, sogar eine Evaluation von aussen durch
FAS, aber eines haben sie nie akzeptiert: dass ein Fuenftel der Kohle quasi
als Erbpacht einer Gruppe allein und fuer ein derart ungeliebtes und daher
sinnloses Unterfangen wie Paraflows zukommen soll. Die nimmts locker und
geht pragmatisch und insgesamt locker damit um und freut sich, die mit dem
Geld angeschaffte Infrastruktur fuer ihre eigenen Veranstaltungen - zB
Roboexotica - nutzen zu koennen.

Ich persoenlich glaube weder, dass ein "Verlosen" von 100.000 Euro an jetzt
neu aus dem Hut gezauberte Ideen noch ein Weiterwursteln wie bisher die
Loesung sein kann - ein Event wie eine "jaehrliche Representation der Szene"
kann man nicht beschliessen, sowas muss, wenn es gelingen will, organisch
ueber viele Jahre wachsen.

Cheers,
Stefan

-

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'I am a proletarian free of prejudice. I ask you to excuse me for my
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