Am 18. Januar 2011 10:57 schrieb Thomas Schmidt <[email protected]>:
> Ein anderer Grund für das Problem ist, dass die einen einen
> vernünftigen Standard verwenden, z.B. IMAP. Die anderen wollen
> kompatibel sein zu kranken Exchange-Servern, um User zu begeistern,
> was die IMAP-Anhänger ablehnen. Dadurch haben wir in der Linux-Welt
> selbstgemachte Unkompatibilitäten. Es ist schwer, den Mittelweg
> zwischen den sinnvollen und den verbreiteten Standards zu finden.

IMAP ist aber kein Standard für "Groupware" oder kann man darüber auch
Gruppentermine und -aufgaben definieren/vereilen? Wenn sich die
beteiligen Spieler endlich mal hinsetzen und für sowas einen Standard
schaffen würden, wäre das super. Aber welchen Anreiz haben denn
Microsoft, IBM und Co? Damit ich Thunderbird/Lightning mit Domino und
Notes im Exchange nutzen kann? Solange der Markt sowas nicht
nachdrücklich fordert, wird es sowas nicht geben. Im Prinzip müßte die
"OpenSource-Gemeinschaft" einen erweiterbaren Standard schaffen und
die Software entsprechend anpassen. Wenn es die ersten offenen Server
und Clients dafür gibt, werden die Firmen irgendwann nachziehen, weil
sie müssen (evtl), denn es gibt z.B. wesentlich mehr offene Clients
als geschlossene. Ansonsten öffnet das Tür und Tor für Konnektoren,
die inkompatible Client bzw. Server an die Standards anpassen (z.B.
einen OpenGroupwareStandard-Adapter für Exchange, damit Thunderbird
mit Exchange spricht oder einen Exchange-Adapter für
EricsSuperTollenOpenGroupwareServer, damit Outlook mit selbigem
redet). Irgendwann wird das dann zum Werbeargument (Exchange 42.0,
jetzt mit voller Unterstützung von OGS 2.0!!!11!!).

Also, wann fangen wir an? ;-)

Im übrigen würde ich IMAP nicht "vernünftig" nennen....

Viele Grüße
Eric

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