Hallo Stefan,
...

André Schnabel schrieb:

Die Journalistin hat (aus meiner Sicht) leider einige Sachen rausgepickt, die in der Art der Schilderung ein schiefes Bild vom Projekt wiedergeben.

auch diese Sache war mit mein Ansatz, das Marketing von OOo mit klaren Zielen usw. zu versehen; nur mal als Bsp.: ~ OOo will konsequent als nützliches Produkt rüberkommen, mit den Aspekten Text, Calc usw., aber ohne ständige Gegenüberstellung von MS; ~ dann könnte hierzu ein PR-Konzept angelegt werden, das jedem, der sich "draußen" zu OOo äußert als Rahmen dienen könnte; ~ zusätzlich, wie von dir vorgeschlagen, auch eine entsprechende Pressemitteilung mitliefern (Blatt A4 usw., oder als Disk [Journalisten sind oft schreibfaul, und je mehr man ihnen digital vorbereitet, um so mehr übernehemn sie auch davon]); das hatte ich gemeint mit, die Ziele von OOo klären; sonst kann es immer wieder mal schieflaufen; auch hier nochmal: ich will keine Kritik an Jaqueline äußern; ich versuche es lediglich vom Aspekt "OOo-Marketing" aus zu betrachten, und wie das so optimal wie möglich laufen könnte, um OOo in den Köpfen der PC-Nutzer zu verankern; ich glaube nicht, daß es genügt, daß OOo irgendwo erwähnt wird; denn das führt noch nicht dazu, daß Leute, die OOo nicht kennen, OOo auch wirklich als Alternative wahrnehmen; was ich mir deshalb mal als grobe Zielvorstellung dafür überlegt habe: wenn jemand einen Rechner kauft/nutzt etc., kann er ruhig an MS-Software denken; aber im gleichen Moment müßte ihm einfallen - Stopp, da gibt es ja noch OOo, das schaue ich mir jetzt mal an (und noch besser, er nutzt es dann); und daraus würde die Frage folgen: wie wäre das marketingmäßig zu erreichen?


Es macht den Eindruck, als hätte sie vieles nicht oder falsch verstanden. In ihrer Hilflosigkeit hat sie diesen schrägen Artikel produziert. Dabei wurden eigentlich nur die Standardfragen behandelt. Was ist OOo? Warum OOo? Wer macht OOo und warum? Wie funktioniert das Projekt? In diesem Fall war der Fokus auf der Person. Dennoch geht es eigentlich nur um diese vier Fragen.
wie unten von dir dargestellt und oben von mir ergänzt: setzt denen Infos vor, daß sie garnicht anders können, als das zu bringen, was OOo will; Disketten mit vorgefertigten Texten, Diagramme usw.; ich sehe ja oftmals wie es läuft: es muß schnell gehen, möglichst wenig Aufwand und am Besten alles schon vorgefertigt; es soll toll wirken und wenn möglich noch hübsche Bilder; wenn OOo das im Sinne von OOo gesteuert bekommt, ist OOo nicht bloß mit 1 Fuß in der Tür drin;


Vielleicht sollten wir stets ein Blatt A4 parat haben, wo genau diese Fragen kurz und knackig beantwortet werden. Meiner Beobachtung nach, die ich an anderer Stelle mache, nehmen die Journalisten das dankbar an und schreiben fleißig ab.
s.o., vorgefertigte Texte auf Disk; alles digital verfügbar machen, und die Gespräche/Interviews eigentlich nur noch als Ergänzung für Original-Aussagen und lebendiger Eindrücke;


Ich finde es schade, dass ein weiteres Mal OOo als "kostenloses Pendant" zu MSO dargestellt wird. Nun kommen die Leute, nehmen OOo, finden etwas, was in MSO, nicht aber in OOo enthalten ist. Oder sie stoßen auf etwas, worüber sie zu recht oder zu unrecht urteilen, es sei in MSO besser gelöst. Dann schimpfen sie, weil sie sich belogen fühlen: "alles Mist!"

Die Kompatiblität zu MSO und der Vergleich zu MSO sind wichtig, keine Frage. Aber ich halte es für einen der größten Fehler, den Bezug zu MSO an den Anfang und in den Mittelpunkt jeglicher Betrachtung zu stellen. So auch in diesem Negativ-Beispiel: http://stefanw.googlegroups.com/web/OOO_Werbung_Sun.png
deshalb wäre das Ziel so wichtig; ich weite das weiter oben Dargestellte hier nochmal etwas aus (immer noch als grobe Überlegung) und stelle 2 (meiner Ansicht nach) maßgebliche Punkte evtl. auch zur Diskussion: ~ wer PCs nutzt, kann beim Gedanken an (Büro/Text/Calc)Software ruhig an MS denken; im nächsten Moment muß er OOo im Kopf haben, und wenn machbar, als die bessere Wahl; ~ MS sollte im OOo-Marketing nicht ständig als Gegensatz/Konkurrenzbeispiel gebracht werden; OOo sollte "immer" als eigenständiges Produkt kommen, mit fabelhaften Möglichkeiten durch Writer, Calc usw.; das könnte man natürlich noch präzisieren, besser machen usw.; hier nur mal als grober Ansatz;

Gruß,
Johannes

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