Hallo Oliver - Huhu Liste,

Oliver Baer schrieb:

> auf vielen Foren im Netz wird diskutiert �ber Z�hlbares wie die click through rate 
>und dergl..

Solche Sachen koennen sicher nur ein Teil der Bewertung fuer den Erfolg
einer Site darstellen. Ganz unsinnvoll sind solche Verfahren ja nun
eigentlich nicht. Wenn die Plazierung eines Banners auf einer bereits
erfolgreichen Site entsprechenenden traffic auf der im Banner beworbenen
Site bringt, sollte ja in irgendeiner Form eine Art von Provision
verlangt werden koennen (siehe auch die anhaltende Diskussion um Yahoo
und das liebe Geld).

> Meinem Kunden sind diese Dinge schnuppe, er will neue Kunden gewinnen und bestehende 
>Kunden
> behalten, mit anderen Worten der Erfolg des gesamten Marketing bemi�t sich im Ertrag 
>in DM,
> demn�chst EURO.

Richtig. Die Website als Teil des Marktingmix muss aber auch bewertbar
sein. Wieviele Kunden gewinne ich durch diese Massnahme, in wieweit kann
ich die Kundenbindung durch meine Internetpraesenz erhoehen. Daher
muessen auch Mechanismen geschaffen werden, die eigene Site unter die
Lupe zu nehmen - page impressions, Verweildauer, Haeufigkeit der Besuche
etc. Diese Daten fuer die Optimierung der Site zu nutzen, ist so
unsinnvoll bestimmt nicht. Auch wenn es den Kunden zunaechst schnuppe
ist, er hat ja Geld gezahlt und will auch ein gutes "Produkt" einsetzen
- mancher relaunch von Websites (und dem anschliessendem Erfolg) hat
diese Notwendigkeit aufgezeigt .

> (...) mit dem Abz�hlen von Erbsen vielleicht zuviel Aufmerksamkeit auf die 
>rausgeschmissenen 50 Prozent verwenden.

Frei nach W. Churchill:"Traue nur den Statistiken, die Du selbst
gefaelscht hast."
Der Satz aus der IBM-Werbung klingt mir noch in den Ohren :"... fuer
jede Mark die wir reinstecken, bekommen wir zwei Mark wieder raus." ;-)

> Mit der gleichen Energie w�re zu pr�fen, was tats�chlich zu Neugesch�ften bei 
>unseren Kunden f�hrt.
> Das sagt sich leichter als es ist. Ich gebe es auch nur zu bedenken, weil mir 
>angesichts der
> Z�hldiskussionen ungem�tlich wird. T�ten wir nicht besser daran, Methoden zu 
>erpoben, mit denen wir
> aussagen k�nnen: die L�sung XXX auf der Website YYY hat sich bew�hrt - warum, was 
>ist von dieser
> Erfahrung �bertragbar, und was nicht?

Genau - und da zaehlt halt nur die von Dir erwaehnte Erbsenzaehlerei
auch dazu. Wie soll man sonst zu einer Datenbasis gelangen? So koennten
z.B. Kunden-Feedback-Aktionen, neben der Log-File-Erbsenzaehlerei, ein
weiterer Grundstock sein. Wer weiss es denn besser als die Kunden selbst
warum sie Kunde geworden sind oder Kunden bleiben wollen? Bei einer
solchen Aktion zeigt sich auch meist, mit welchem Inhalten und Art der
Praesentation der Website man welche Kunden gewonnen hat.

Soweit mich meine partielle Alzheimer nicht ganz verwirrt, hat Klaus zum
Thema "Feedback-Moeglichkeiten auf Websites" (oder so aehnlich) vor
einigen Monaten im Netvertising-Newsletter einige Beitrage
veroeffentlicht. Wenn der MAC nach dem GAU wieder dekontaminiert ist,
wird er ja sicherlich auch hierzu was beitragen ;-)

Viele Gruesse
Marcus
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