Am 07.06.2012 18:03, schrieb Christian Palm:
> Hallo Jörg,
> 
> 
> Am 07.06.2012 17:12, schrieb Jörg Schmidt:
>> ...
>>
>>   Raphael Bircher schrieb:
>>> Das war ein Forwarder, und wie all diese Forwarder ist auch der tot.
>>> Könnte jedoch reaktiviert werden. Alle committer haben die möglichkeit
>>> @openoffice.org adressen zu beantragen.
>> Danke für diese Auskunft.
>>
>>
>> Die zusätzliche Frage ist jetzt eher wie wir mit diesen Dingen
>> zukünftig umgehen.
>> Meines Erachten schlugen entsprechende Meldungen früher bei Florian(?)
>> auf und
>> wurden weitgehend dazu genutzt die betreffenden 'Abzock-Seiten'
>> anzuschreiben(?)
>> und um Unterlassen zu bitten?
>>
>> Tja, mehr weiß ich jetzt nicht bzw. ich hab keinen Vorschlag, es müßte
>> sich halt
>> jemand kümmern, wobei dann aber auch irgendwie klar sein müßte was in
>> solchen
>> Fällen getan werden soll, denn nur entsprechende Meldungen von Nutzern
>> entgegenzunehmen ändert ja nichts.
>>
>> Meinungen?
> 
> ich würde mich da schon engagieren, denn ich finde, es ist eine
> Schweinerei, das es immer wieder Leute gibt, die Dir kostenlose Software
> kostenpflichtig verkaufen wollen.
>

Freie Software darf man verkaufen.
http://www.gnu.org/philosophy/selling


> Ich bin der Meinung wir können erst mal einfach schreiben:
> 
> *Entschuldigung, wir können die CD ja nicht erst mal kaufen um
> festzustellen ob darauf,  auf Ooo basierende, weitere Zugaben sind, die 
> ihr geistiges Eigentum sind.
> Bitte unterlassen sie es die CD direkt als Open Office zu vermarkten
> ohne deutlich darauf hinzuweisen, das das Grundprogramm kostenlos ist.

Jedermann hat durch die Lizenz das Recht eingeräumt bekommen, Freie
Software weiterzugeben - auch entgeltlich. Es ist also sein Recht
OpenOffice.org 3.0 auf CD für 7,77 €.

Eine Lizenz, die ihm das verbieten würde, wäre keine Freie Lizenz!

(Ob es Betrug ist, dass der eine "uralte" Version verscherbelt, wäre
gesondert zu prüfen.)

> Klar würde ich es dann eine Woche später dann auch kontrollieren ob es
> geschehen ist.
> Mehr als Drohen können wir erst mal nicht.
> 
> Seriöse Anbieter werden es dann sofort einstellen. Oft weiß der Chef ja
> nicht was alle machen.but

Medien mit Freie Software zu verkaufen, ist seriös.

> Was wir mit den anderen machen ???
> Bleibt an sich nur sie so öffentlich wie möglich zu machen.
>

Bei der Apache-Lizenz brauche ich als Distributor nicht einmal den
Quellcode mitliefern, selbst wenn ich Änderungen vornehme. Ich habe
allenfalls markenrechtliche Probleme.

> Eine Tabelle zu machen in der diese Schwarzen Schafe stehen ist auch
> kein Problem für mich, genauso solche Tabellen in der Form die gewünscht
> wir zu Verfügung zu stellen.

Wir sollten niemanden diffamieren, der etwas tut, was nach der Lizenz
erlaubt ist. Damit schadet man nur dem eigenen Image und dem Freier
Software, weil man sich damit widersprüchlich verhält.

Was anderes sind sog. Abofallen, die mit OpenOffice.org werben. Dort
liegt aber der Betrug in anderen Umständen.

Gruß
Michael




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