E.J.Minhorst schrieb: > Guten Tag alle Miteinander! > > Hiermit bitte ich Punkt 1. meiner Mail vom 08.06.2012 10:51 zu steichen > und entschuldige mich ausdrücklich bei Jörg für meine starrsinnige Haltung. > > Leider kann ich nicht mehr reproduzieren, von welcher Seite > der Apache OpenOffice man zu der OSI-Lizenz geleitet wird. > Jedenfalls war ich mir absolut sicher, dass dies die gültigen > Richtlinien für OpenOffice seien - was definitiv nicht stimmt > und ich nun zähneknirschend eingestehe.
Nur zur Klarstellung: Die OSI hat Kriterien aufgestellt, die _Lizenzen_ erfüllen müssen, damit sie von der OSi als sogenannte "Open-Source-Lizenzen" zertifiziert werden können. Bereits zuvor hatte Debian, die "Free-Software-Guidelines" aufgestellt, die die OSI mit einigen redaktionellen Änderungen praktisch abgeschrieben hat (später wurde von der OSI noch ein Punkt 10 hinzugefügt. Die FSF begnügt sich mit vier Freiheiten und stellt auch keine Zertifikate (für Lizenzen) aus. Sowohl die Apache Licence, unter der AOO verbreitet wird, als auch die LGPL,unter der OpenOffice.org und LibreOffice verbreitet werden, als auch die MPL (als "Zweit-Lizenz" für LibreOffice) sind nach allen Kriterienkatalogen Freie-Software- (bzw. ""Open-Source"-) Lizenzen. > Für einen Laien sind die vielen Querverweise und Lizenzen wirklich > verwirrend und können leicht - wie oben gesehen - zu Mißverständnissen > führen. Wäre es nicht wünschenswert, die diversen Lizenzformen > einmal zu vereinheitlichen und (etwas kürzer) zusammenzufassen? > Der Nachteil von Freie-Software-Lizenzen ist es leider, dass es zu viele davon gibt. Leider scheitert auch das "Vereinheitlichen" bisher an allzu menschlichen Umständen. Gruß Michael
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