NHense schrieb:
> >> Mache ich natürlich trotzdem. Natürlich rede ich mit Menschen, von denen
> >> ich den Eidnruck habe, dass sie eine Rolle im nächsten BuVO spielen
> >> können. Aber direkt. Weil ich diese Menschen im BuVo drin haben will,
> >> weil ich es ihnen echt zutraue. Und ja, die Mehrheit davon ist bisher
> >> weiblich gewesen. Nur ist das halt kein sicheres Erfolgsrezept.
> > Willst du damit sagen, dass das sichere Erfolgsrezept die Quote und nur die
> > Quote ist?
>
> Wir erwarten mit Freude deine Gegenvorschläge ;)
Ich hätte trotzdem gerne eine einfach Antwort auf die Frage. Ist die Quote das
einzige Werkzeug?
Zum Gegenvorschlag:
Keine Quote.
Wer bestimmte Mitglieder in Vorständen möchte, redet mit diesen oder schlägt
deren Kandidatur vor. Meinetwegen kann der Vorstand eine eine Rundmail
verfassen, die Mitglieder ermutigt zum Vorstand kandidieren. Auch kann darin an
sich weiblich fühlende Menschen appeliert werden, eine Kandidatur zu erwägen.
(Wobei ich auch hier wiederum eine Fixierung aufs Geschlecht als problematisch
erachte. Allerdings nicht so problematisch wie eine Quote.)
Wenn zudem der Frauenanteil innerhalb der JuPis kritisiert wird, kann man
sicherlich auch eine Kampagne zur Neumitgliederwerbung starten. Wobei ich es
auch da schlecht finden würde, sie rein unter dem Banner "Wir brauchen Frauen"
zu führen.
> >> Anmerkung nebenbei: Die Idee hinter den meisten Quotenkonzepten
> >> (zumindest denen, die ich für annährend sinnvol erachte), ist dass durch
> >> die priorisierte Vergabe eine gewissen Quote von Plätzen an Frauen*
> >> diese zur Kandidatur ermutigt werden sollen.
> > Ich finde es unschön, wenn eine Person nur aufgrund ihres Geschlechts zu
> > einem Posten ermutigt wird.
>
> Klar, wir sprechen wild jede Frau an... Da machst du es dir zu einfach.
Nein, ihr sollt nicht wild jede Person nur aufgrund ihres Geschlechts
ansprechen. Das Geschlecht einer Person hat egal zu sein.
Stattdessen sprecht gezielt mit Leuten, die ihr für das Vorstandsamt geeignet
haltet. Was ist daran zu einfach? Warum bedarf es dem Formalfoo der Quote? Ich
versteh es einfach nicht, was daran so toll ist.
Eine Frage an alle Quoten-Befürworter:
Seid ihr der Meinung, dass Menschen, die obwohl sie von anderen Mitgliedern für
ein Amt vorgeschlagen wurden und nicht kandidieren wollen, es sich plötzlich
anders überlegen, weil sie plötzlich einer zu quotierenden Gruppe zugerechnet
werden?
Falls nein: Warum Quote?
Falls ja: Hat man diese Menschen nicht in eine Kandidatur genötigt, dass sie
auf freiwilliger Basis gar nicht machen wollten?
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