Moin.

Am 14.10.2013 17:06, schrieb Norbert Hense:
Am 14.10.13 16:48, schrieb k0pernikus:
Branleb schrieb:
Mache ich natürlich trotzdem. Natürlich rede ich mit Menschen, von denen
ich den Eidnruck habe, dass sie eine Rolle im nächsten BuVO spielen
können. Aber direkt. Weil ich diese Menschen im BuVo drin haben will,
weil ich es ihnen echt zutraue. Und ja, die Mehrheit davon ist bisher
weiblich gewesen. Nur ist das halt kein sicheres Erfolgsrezept.
Willst du damit sagen, dass das sichere Erfolgsrezept die Quote und nur die 
Quote ist?

Wir erwarten mit Freude deine Gegenvorschläge ;)
Bevor hier Vorschläge gemacht werden, darf ich da nochmal ganz bescheiden nach der Notwendigkeit fragen?

In meiner kleinen Welt funktioniert das mit Handlungen ja folgendermaßen:
1.) Man stellt einen Sachverhalt fest, der als "Problem" klassifiziert wird. Dieser bedingt die Notwendigkeit zu Handeln.
2.) Man definiert die Richtung, in die man diesen Sachverhalt ändern will.
3.) Man erarbeitet Konzepte, die den Sachverhalt in die gewünschte Richtung verändern können und entscheidet sich für das den Umständen angepassteste. 4.) Das Konzept wird in einzelne Handlungen unterteilt, diese werden aufgeteilt und schließlich durchgeführt.

In meiner kleinen Welt sind wir in dieser Diskussion immernoch bei Schritt eins. Ich habe noch nicht verstanden, wo genau Frauen bei den JuPis benachteiligt werden.

Es gab diese Frage schonmal. Prauscher antwortete:
Natürlich nicht durch das Regelwerk. Eine Diskriminierung im Unterbewusstsein 
der Wähler ist da durchaus vorstellbar (Auch wenn ich beim groben Durchgehen 
der Protokolle der BMVen nur eine Frau* gesehen habe, die sich auf ein 
Vorstandsamt beworben hat und nicht gewählt wurde).
Wir sind also derzeit bei einer __vorstellbaren Diskriminierung im Unterbewusstsein der Wähler__. Für den Sachverhalt, dass die Sitzverteilung im Bundesvorstand keine 50% Frauen enthält. Ich glaube, der Kritikpunkt daran liegt darin, dass es ungefähr 50% Frauen unter der Bevölkerung gibt, und daraus ein Missverhältnis abgeleitet wird.

Die Grundgesamtheit, an der das Verhältnis gemessen würde, ist aber die Mitgliederbasis der JuPis und nicht der allgemeine Schnitt.

Ich bitte also darum, dass mir endlich mal jemand erklärt, wo exakt das Problem verortet ist; einerseits in der Sympthomatik, andererseits auch in den Ursachen.

Ich verstehe es wirklich nicht. Vielleicht holt mich ja mal jemand aus meiner kleinen Welt heraus…

Simon
--
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