On Tuesday 17 July 2007, Sascha Teske wrote:
> Toll, danke für all die wirklich guten antworten. ich bin nun auch
> nicht _der_ db-crack - für rails entwicklung reichts meistens

Das klingt für mich ähnlich, wie das gerne geäußerte "in Mathe war ich 
schon immer schlecht (haha)". Im Rails-Umfeld habe ich diese Bemerkung 
über das eigene Datenbankenwissen schon überraschend oft gehört.

Sascha, ich will dich nicht persönlich angreifen, wohl aber eine Sicht 
der Dinge, die ich hinter solchen Bemerkungen häufig befürchte.

Ich verstehe, dass man als Softwareentwickler nicht alles wissen kann, 
das kenne ich schließlich aus eigenem Erleben. Was mich an diesen 
Selbstbezichtigungen im Hinblick auf Mathe und Datenbanken vielmehr 
irritiert, dass ist die beinahe augenzwinkernde Verbrüderung: Ich habe 
davon keine Ahnung, aber das geht ja den meisten so, nicht war? Dann 
kann es wohl nicht so wichtig sein, wie "sie" uns immer erzählt haben. 
Das Defizit wird gerade nicht benannt, um anschliessend etwas dagegen 
zu tun, nein, man trägt es stolz vor sich her. Schaut mal, wie weit ich 
es trotzdem gebracht habe.

Ich bin weit davon entfernt, ein DB-Experte zu sein. Es gab und gibt 
immer andere Dinge, denen ich eine höhere Priorität beigemessen habe. 
Aber auch schon eine geringe Investition lohnt sich. Um die eigene 
Ahnung zu verbessern, empfehle ich einen ausführlichen Blick in die 
Dokumentation des verwendeten DBMS. Hilfreich finde ich auch diese 
Bücher

Joe Celko
SQL for Smarties
MKP 2005

Anthony Molinaro
SQL Cookbook
O'Reilly 2005

Andrew Cummin, Gordon Russell
SQL Hacks
O'Reilly 2006

Hector Garcia-Molina, Jeffrey D. Ullman, Jennifer D. Widom
Database Systems: The Complete Book
Prentice-Hall 2001
(akademisch ausgerichtet)

Michael

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Michael Schuerig
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