On Wednesday 18 July 2007, Michael Kastner wrote:
> Lieber Michael Schuerig,
>
> es ist mir bisher nicht gelungen nachzuvollziehen, wie man sich an so
> einer Randbemerkung "nicht _der_ db-crack" dermaßen aufhängen kann.
> Zumal es sich, Deiner eigenen Aussage nach, lediglich um einen
> "Eindruck" handelt.

Ich bin nicht sicher, was in diesem Zusammenhang "dermaßen aufhängen 
kann" soll. Die Erwiderungen auf meinen Beitrag beziehen sich bisher 
einerseits auf meine vermeintliche Aufgeregtheit, andererseits auf 
Dinge, die ich nie gefordert oder geschrieben habe.

> Aber zurück zum eigentlichen Thema: Rails und Datenbankwissen.
>
> Daß jemand, der sich mit Rails beschäftigt, nicht notwendigerweise
> ein tiefes Wissen von DBMSsen benötigt, um eine Anwendung zu
> schreiben, liegt in der Natur von Rails selbst begründet. Die
> Entwickler von Rails haben offensichtlich sehr großen Wert darauf
> legen und gelegt, daß das OR-Mapping so gut es geht db-agnostisch
> sein soll.

Wenn bestimmtes Wissen nicht notwendig ist, dann schließt das nicht aus, 
dass dieses Wissen sehr hilfreich sein könnte, oder?

Was DBMS und DB(MS)-Agnostik anbelangt, Themen an denen du dich 
ziemlich "aufhängst", so hatte ich dazu gar nichts gesagt. 

Vor diesen Themen kommt überhaupt erstmal ein grundlegendes Verständnis 
von relationalen Datenbanken. Mir ist jedenfalls sehr viel wohler, wenn 
Systeme, die ich benutze, von Leuten entwickelt worden sind, die eine 
Vorstellung davon haben, was Update- und Delete-Anomalien sind und wozu 
man Transaktionen benötigt. Das meine ich nicht formal und sehr 
theoretisch, sondern ganz praktisch. Siehst du das anders?

Nein, damit will ich gar nicht unterstellen, dass Beteiligte dieser 
Diskussion entsprechende Defizite hätten. Wer allerdings annimmt, dass 
es diese Defizite in der Rails-Community nicht gibt, der trägt eine 
Rosa Brille.

> Wie tief sich jemand mit DBMSsen beschäftigt hängt doch ganz allein
> von der Aufgabenstellung ab. Und wenn die Aufgabenstellung kein
> eingehendes Datenbankwissen erfordert, dann ist es schlichtweg _für
> diese spezifische Aufgabenstellung_ überflüssig.

Wie oben schon angedeutet ("aufhängst"), setzt du anscheinend 
Datenbankwissen mit dem Wissen über Produkt spezifische Eigenheiten und 
aufwändige Optimierungen gleich. Darum geht es mir aber überhaupt 
nicht. Weil ich das auch schon in meinem ursprünglichen Beitrag 
geschrieben hatte, bin ich um so überraschter, dass du es so breit 
walzt. Ist nicht nötig, in diesem Punkt sind wir uns völlig einig.

Michael

-- 
Michael Schuerig
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