oh mann, entspann dich, wenn ich sage ich sei nicht so der db-crack,
dann meine ich ein niveau in dem leute komplette applikationslogik mit
stored procedures abbilden, das ein oder andere er-diagramm oder sql
statement krieg ich schon noch hin.

um aber trotzdem nochmal auf deine kritik anzuspringen: ich kann sie
nicht verstehen, wenn ich jetzt wirklich keine ahnung hätte, was wäre
so schlimm daran gewesen, mal angenommen ich könnte durch eine
merkwürdige verquickung von ahnung und keine ahnung trotzdem gut
coden.

also oracle zum beispiel kenne ich tatsächlich nur vom wegsehen, und
ich habe immer mal wieder das gefühl gehabt, dasz mein leben _ohne_
oracle reicher ist als mit. was ich damit sagen will ist: man muss ja
nicht alles wissen ;-)

peace?
Sascha

Am 17.07.07 schrieb Michael Schuerig <[EMAIL PROTECTED]>:
On Tuesday 17 July 2007, Sascha Teske wrote:
> Toll, danke für all die wirklich guten antworten. ich bin nun auch
> nicht _der_ db-crack - für rails entwicklung reichts meistens

Das klingt für mich ähnlich, wie das gerne geäußerte "in Mathe war ich
schon immer schlecht (haha)". Im Rails-Umfeld habe ich diese Bemerkung
über das eigene Datenbankenwissen schon überraschend oft gehört.

Sascha, ich will dich nicht persönlich angreifen, wohl aber eine Sicht
der Dinge, die ich hinter solchen Bemerkungen häufig befürchte.

Ich verstehe, dass man als Softwareentwickler nicht alles wissen kann,
das kenne ich schließlich aus eigenem Erleben. Was mich an diesen
Selbstbezichtigungen im Hinblick auf Mathe und Datenbanken vielmehr
irritiert, dass ist die beinahe augenzwinkernde Verbrüderung: Ich habe
davon keine Ahnung, aber das geht ja den meisten so, nicht war? Dann
kann es wohl nicht so wichtig sein, wie "sie" uns immer erzählt haben.
Das Defizit wird gerade nicht benannt, um anschliessend etwas dagegen
zu tun, nein, man trägt es stolz vor sich her. Schaut mal, wie weit ich
es trotzdem gebracht habe.

Ich bin weit davon entfernt, ein DB-Experte zu sein. Es gab und gibt
immer andere Dinge, denen ich eine höhere Priorität beigemessen habe.
Aber auch schon eine geringe Investition lohnt sich. Um die eigene
Ahnung zu verbessern, empfehle ich einen ausführlichen Blick in die
Dokumentation des verwendeten DBMS. Hilfreich finde ich auch diese
Bücher

Joe Celko
SQL for Smarties
MKP 2005

Anthony Molinaro
SQL Cookbook
O'Reilly 2005

Andrew Cummin, Gordon Russell
SQL Hacks
O'Reilly 2006

Hector Garcia-Molina, Jeffrey D. Ullman, Jennifer D. Widom
Database Systems: The Complete Book
Prentice-Hall 2001
(akademisch ausgerichtet)

Michael

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