Hallo, Markus!

Verstehe natürlich den Ansatz ... dürftest du Scala denn als JAVA - Erweiterung 
Richtung vollwertigem OO einführen? oder als ergänzenden "Workshop" vielleicht?

VlG, Guido 

> On Thu, 10 Nov 2011, Guido Stepken wrote:
>> 
>>> Seine entscheidende Schwäche ist insbesondere, dass man nicht zur textuellen
>>> Programmierung übergehen kann, also zeitlebens an die Kacheln oder Blöcke
>>> gebunden ist. Ersteres aber ist für die Schule unerlässlich, mindestens ab
>>> Klasse 10. Trotz Meister Modrow, der bis zum Abitur Blöcke stapeln will -
>>> das geht nicht! Programme sind Texte.
>> 
>> Nö. Es sind genau genommen Symbole mit impliziten Logiken, auf verschiedene
>> Kontexte oder Interfaces wirkend (GUI, NET, FILE...)
> 
> Natürlich hast du recht, Guido, aber eine Abiturprüfung in einem Flächenland 
> mit Zentralabitur ist eine Papier- und Bleistiftveranstaltung. Deshalb ist 
> ein Programm ein Text (und z.B. keine Lochkarte) und Kachelprogrammierung 
> einfach nicht zu gebrauchen, weil ein Info-Abitur keine Kunstprüfung sein 
> soll.
> 
> Im übrigen ist Etoys ja auch *kein* Programmierwerkzeug - läßt sich 
> allerdings ganz passabel dafür mißbrauchen.
> 
> Mein kleines persönliches Problem am Rande ist aber das, daß ich durch meinen 
> Schulwechsel erst einmal kein Smalltalk mehr unterrichten darf, weil die 
> Schüler hier eine "richtige" Programmiersprache lernen sollen - sprich Java. 
> Den Schülern zuliebe ist es aus praktischen Gründen auch sinnvoll, sich auf 
> eine einzige Sprache zu einigen, falls Schüler tatsächlich die Informatik in 
> der Oberstufe wählen.
> 
> Schöne Grüße
> 
> Markus

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