> Welche Sprachen lernt Informatikstudent heutzutage eigentlich im Studium? 
> Hier heißt es unter anderem auch deshalb, Java sei die Sprache der Wahl, weil 
> die dann auch im Studium kommt.
> 
> Markus

Hallo, Markus!

Als Pädagoge muß man doch Schüler dazu bewegen, genau das zu lernen, was sie 
*noch nicht können* !!!

Wenn Java später im Studium eh kommt, dann ist *gerade das* ein Grund, daß sie 
auf der Schule was anderes lernen.

Und da das *zuerst gelernte* die Grundlage bildet, weiteres Wissen einzuordnen, 
sollte man gerade auf der Schule in Informatik eine Programmiersprache lehren, 
die das "objektorientierte Denken" und funktionale Algorithmen bzw. 
Programmiersprachen (Haskell, ML, LISP) in die Hirne eintrichtern.

Haskell, warum? Die Algorithmen der Prigrammiersprache Haskell sind automatisch 
parallelisierbar. 

Da jetzt aus Stromspargründen Multiprozessor - Handys auf den Markt kommen (4 
Prozessoren bei halber Taktfrequenz macht doppelte Gesamt-Rechenleistung bei 
gleichem Stromverbrauch), tippe ich mal darauf, dass in wenigen Jahren Haskell 
DIE universitäre Lehrsprache wird. 

Java ist bereits jetzt schon tot: "Unparallelizable by design"

Gerade unternehmen die Compilerhersteller riesige Anstrengungen, wenigstens die 
Libraries in C++ auf automatisch parallelisierende, funktionale Algorithmen 
umzustellen.

Viele liebe Grüße, Guido Stepken

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