Holger Schöner schrieb:
Das
Mappen auch der Richtungsfahrbahnen der Straße [...]  als
eigene Ways (natürlich mit oneway, und entsprechenden Abbiegerelationen,
damit man nicht um 180° geroutet wird, wo diese zusammen treffen).
[...]

Was spricht konkret gegen diesen Vorschlag?

Dass ich mit dem Auto beim Überholen oder auch als Einsatzfahrzeug problemlos die entegenkommende Spur bei entsprechender Sicht und Freiheit nutzen kann, was eine getrennte oneway in die Gegenrichtung ausschließt. Auch kann ich problemlos zu einer Zufahrt usw. (ev. auch Parkpaltz) links zufahren, was getrennte Ways auch ausschließen. Getrennte Ways sind bei OSM _nur_ dann zu machen, wenn eine bauliche Trennung gegeben ist. Ich sehe schon ein, dass aus der Sicht der Schienenfahrzeuge ein separater Schienenstrang eine bauliche Trennung ist, aber aus der Sicht von Straßenfahrzeugen hier keine Trennung existiert, was die ganze Sache etwas komplex macht. Man könnte allerdings auch argumentieren, dass wir Open*Street*Map und nicht Open*Track*Map sind... ;-)

Robert Kaiser


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