Gegen highway=cycleway spricht, dass die Wege nicht mit blauem Lolly
beschildert sind (oder sind sie das?). Dafür spricht, dass sie praktisch
als Radwege genutzt werden.
Mit dem (ehrlichen) Ansatz dreht man sich im Kreis. Zur Illustration:
"Gegen footway spricht, dass die Wege nicht mit blauem Lolly beschildert
sind. Dafür spricht, dass sie praktisch als Fußwege genutzt werden" -->
Also highway=footway + bicycle=yes?
Die Wege auf der Donauinsel haben keine klare Nutzung (mein
Wissenstand). Sowohl footway als auch cycleway unterstellen aber eine
bevorzugte Benutzung. Darum benutze ich auch "highway=path" in solchen
Fällen. Die Renderer sollten ohnehin das surface-Tag besser einbeziehen
(gilt auch für cycleway und footway - zB asphaltiert und nicht
asphaltiert andere Strichtyp auf der Karte).
Wenn es auf bestimmten Abschnitten Wege gibt, bei denen Radfahrer klar
überwiegen, spricht auch nix gegen cycleway.
Ein in 2 Richtungen befahrbarer Radweg muss aber ebenfalls eine gewisse
Mindestbreite aufweisen. Das grundsätzliche Problem, dass in den Tags
verschiedene Eigenschaften vermengt werden, hat Stefan schon angesprochen.
Zu 90% fährt man ja trotzdem ganz gut mit dem Eigenschafts-Mischmasch.
Für die restlichen Fälle ist - ich wiederhole mich - highway=path mit
expliziten Attributen vorgesehen.
Aber: nachdem ich das Gefühl habe, dass die 2 Lager (track vs. cycleway)
ungefähr gleich groß sind könnten wir ja einfach die klaren Attribute
ergänzen.
-1
track ist das einzige, das definitiv nicht passt.
Es ist kein Weg, der primär landwirtschaftlich (englisches Wiki) bzw.
land- und forstwirtschaftlich (deutsches Wiki) genutzt wird.
akzeptiert zu werden, aber wieso eigentlich? In der Wiki steht sogar in
fett, dass tracks "Roads for agricultural use" sind.
Danke für den Hinweis. Da hat jemand im Wiki herumgepfuscht. Gehört
korrigiert.
Da hat niemand rumgepfuscht, zumindest laut History. Sowohl auf der
englischen als auch auf der deutschen Wiki-Seite ist "hauptsächlich
landwirtschaftlich" schon seit Beginn Teil der Definition.
Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass die unasphaltierten Wege
nicht als Radweg zu gebrauchen sind und daher nur track übrig bleibt.
1. gibt es ausgeschilderte, aber unasphaltierte Radwege, für die
cycleway genutzt wird. Dh. das surface-tag muss/müsste man bei
Routenplanung/Radfahrkarte ohnehin schon berücksichtigen. Außerdem fährt
nicht jeder mit dem Rennrad.
2. gibt es auch highway=path, das besser passt als track. Für die Forst-
und Landwirtschaft sind die Wege ja definitiv nicht vorgesehen.
Das Illustrations-Foto auf der path-Wiki-Seite ist leider grauenhaft,
weil es die (unglückliche) Assoziation highway=path = Pfad = Trampelpfad
noch verstärkt. Ein Parkweg wäre vielleicht passender.
Auch wenn gerade noch eine Fahrzeug von der Breite passt, solange man
umgangsprachlich von einem "Weg" spricht, und 2-spurige Fahrzeuge nur
die Ausnahme darstellen, kann man highway=path durchaus mit gutem
Gewissen verwenden.
martinq
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