Hi, > nunja, indem wir sowas wie Polygone für Gebiete einbauten schüfen wir ja > eine Hierarchie.
Gar nicht so zwingend wie es scheint. Ortsgrenzen sind z.B. üblicherweise ziemlich alleinstehend und haben wenig Überlagerungen mit anderen Objekten. Für die Adresssuche reicht also ein flaches Modell mit einem Satz Polygonen für die Länder und einem Satz für die Orte. Da sich Orte nicht über Landesgrenzen ausdehen können, ist die Hierarchie damit schon implizit abgebildet, ohne dass es eine Erweiterung des Datenmodells bräuchte (z.B. 'Polygon Ort ist innerhalb von Polygon Land') > Die werden tatsächlich für's Routing nicht gebraucht, > denn zu diesem Zeitpunkt stehen die Knoten ja schon fest. Aber sie > werden gebraucht, damit der Anwender die gewünschten Orte finden kann. > Wenn er nach Hurtzhausen sucht, kann ihn die Datenbank unterstützen, > indem sie Zusatzinfos ausspuckt, wie beispielsweise PLZ, Vorwahl, > Gemeinde, Bundesland, was weiß ich. Und vielleicht will ich ja nicht > nur nach Ortschaften suchen können (bei denen man die PLZ meistens > kennt), sondern auch nach POIs, die nicht eindeutig sind und deren PLZ > ich nicht kenne. PLZs sind so ein eigenes Thema und da klinke ich mich momentan aus, weil mir da die Hintergrundinfo fehlt, wie man da ein Konzept reinbringt, weil es keine sichtbaren Übergänge gibt. Bei Gemeinden/ Orten mit durchgängiger PLZ kann man als Amateur noch saubere Angaben machen, aber bei Städten ist das schon ziemlich chaotisch. Worüber ich mir allerdings schon länger Gedanken mache, ist das Konzept einer Netzstruktur für Grenzen (ausser Ortsgrenzen). Hier gibts tatsächlich eine Art Hierarchie. Im aktuellen Datenmodell fallen mit dazu zwei Lösungsansätze ein: - Grenzen werden als komplette ways erfasst, die durchgehende geschlossene! Polygone abbilden. Die Hierarchie entsteht dann über überlagerte Ways an einem Segment, das z.B. gleichzeitig Landes- und Gemeindegrenze ist. oder: - Jeder eindeutige Abschnitt ist ein eigender way mit entsprechenden Tags für die Ebenen. Zweigt z.B. eine Gemeindegrenze ab, wird der way unterbrochen. Beide gefallen mir eigentlich nicht so gut, denn übelagerte ways sind unschön und die Datensätze teilweise schon sehr gross. Bei der zweiten Methode muss man sich den geschlossenen Polygonzug erst über einen Algo zusammensuchen. Hier wäre ich für eine Hierarchie in dem Sinne, dass es eine neue Struktur gibt, die ways zu einer Art Superway zusammenfasst, also einer Menge von ways. Die Renderer könnten dann beim bisherigen System bleiben, denn die brauchen die Superways nicht, aber die Routensucher hätten einen vernünftigen Zugriff auf die Polygone. Grüsse Hubert -- GMX FreeMail: 1 GB Postfach, 5 E-Mail-Adressen, 10 Free SMS. Alle Infos und kostenlose Anmeldung: http://www.gmx.net/de/go/freemail _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

