Hallo, > bloss weil irgendjemand behauptet, das sei in > der Industrie so ueblich, das wuerden die Profis nicht ohne Grund > seit 50 Jahren so machen, oder was auch immer. Ein noch so toller > Industriestandard ist fuer OSM keinen Pfennig wert,
Ja wenn man Industriestandard mit Mathematik verwechselt ;) Ich beziehe mich nur auf ganz allgemeine Erfahrungen, die mit der Arbeit an (gerichteten) Graphen zu tun haben. Ich verwende ja selber keinen Industriestandard, sondern eine eigene XML-basierte Graphenabbildung. Aber in der Geschichte hab ich ja schon lange aufgegeben gegen die Wand zu labern, gegen die manche mit Vorliebe rennen ;) Wenn ich die 0.5-er API richtig verstanden habe kommt die dem Node-Link-Format schon relativ nahe und ich kann meine Filter drastisch vereinfachen. Alles ziemlich mühsam, aber so isser nun mal, der OSS-Dienstweg *ggg* > "So machen das die anderen aber > auch" ist fuer OSM noch nie ein wirksames Argument gewesen. Jup, man kanns auch mit iterativer Annäherung machen und dann nach vielen Irrungen und Wirrungen auch mal ankommen - irgendwann. > (Das geht auch wieder mal an die Adresse meines speziellen Freundes > Hubert ;-) Thx ;) ... ich will mich hier gar nicht mal so 100%ig dahinter > stellen, ich denke, manchmal kann es auch durchaus nuetzlich sein, > irgendwas, was sich andere Leute ausgedacht haben - z.B. das Rad - > einfach so zu uebernehmen, auch wenn man nicht 100% einsieht, warum > es ausgerechnet so sein muss und nicht anders. Weil das Rad die spezielle Eigenschaft des Kreises übernimmt, dass jeder Punkt am Umfang gleich weit vom Mittelpunkt weg ist, also auf die mathematischen Grundlagen und Definitionen zurückgreift? > "wenn die Daten dies und das nicht leisten, sind sie wertlos, dann > koennen wir das gleich bleiben lassen" klopfen, dann waere OSM > genauso eine Totgeburt gewesen wie die andren auch. Ursache Wirkung - OSM leistet die Grundfunktionen und deshalb sind auch Leute wie ich noch dabei. Ansonsten würden eben nur die dabeibleiben, die sich für ein etwas grösseres Bilderbuch interessieren. > Das Erfolgsgeheimnis von OSM scheint tatsaechlich zu sein, dass OSM > die "primitivere Alternative" ist. Durchaus - primitiv im Sinne von auf das Wesentliche bezogen. Das Segment-Knoten-Modell lässt sich einfach auf das Link-Knoten- Modell abbilden, aber optimal ist es nunmal nicht und mit API 0.5 wird es in den verdienten Ruhestand geschickt. Ohne Segmente können Ways aber nicht mehr so einfach über Verbindungsknoten (keine Stützpunkte) laufen und die klassische Staffelung ist erreicht. > Jeder einzelne von denen haette, vor zwei Jahren zur OSM-Doktrin > erhoben, das Projekt gekillt. Mag sein, vielleicht auch nicht. Viele Projekte sind aber auch schon daran gescheitert, dass man zu früh gejubelt- und es versäumt hat, den geänderten Anforderungen nachzukommen. Das Problem, das ich sehe, gibts jetzt ca. seit dem Frühjahr dieses Jahres und derzeit ist keine Verbesserung in Sicht. Ganz im Gegenteil werden mit Potlatch immer noch jede Menge Fehler produziert, alleine das Entwanzen der Münchner Gegend hat mich schon viele Stunden gekostet. Grüsse Hubert -- Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört? Der kanns mit allen: http://www.gmx.net/de/go/multimessenger _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

