Am 24.06.2013, 14:08 Uhr, schrieb Martin Koppenhoefer <[email protected]>:

jein, es gab vor einiger Zeit mal Überlegungen, nur noch name:Sprache zu taggen und die offiziellen Sprachen in einem gesonderten Tag wie z.B. lang festzuhalten, das ist bisher aber nicht umgesetzt.

Und was bringt das, außer dass sehr viele bestehende Anwendungen nicht mehr richtig funktionieren werden?

Statt name=XY + name:foo=XY hat dann halt name:foo=XY und lang=foo. Die Anzahl der Tags bleibt gleich, lediglich die Redundanz wird reduziert. Ich dachte aber immer, ein gewisses Maß an Redundanz in OSM wäre erwünscht, da man damit mehr Möglichkeiten hat potentielle Fehler oder fehlende Daten zu finden.

Außerdem schafft man sich durch so ein Konstrukt neue Grenzfälle, die gesondert betrachtet werden müssten (und den Mappern erstmal beigebracht werden müssten):

* Was macht man mit Namen, von denen man nicht weiß, in welcher Sprache sie vorliegen? * Was ist mit Namen, die man gar nicht direkt einer Sprache zuordnen kann? Beispiele: name=google, name=Museion, name=UPIM, name=Bar Mary, usw. (Alles Real-Life Beispiele, nach denen ich nicht lange suchen musste.)
* Oder Namen, die in mehreren Sprachen gleich lauten.

Unser aktuelles Datenmodell deckt alle diese Fälle ganz natürlich mit ab.

Viele Grüße
Martin

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