Hallo Tobias, > Bei dir ist das ziemlich analytisch umgesetzt: Man bekommt viele > Einträge in einer Liste präsentiert und kann sich die Rohdaten anschauen > - eher versteckt sogar auch eine halbwegs "übersetzte" Form. > In einer benutzerorientierten Web-Karte würde ich in einem Pop-Up aber > ansprechend gestaltete Informationen über (idealerweise) genau ein > Objekt erwarten.ass
Nun, das ganze Feature ist "Mapper-orientert". Wir können keine Karte bieten, in der alles angezeigt wird, was sinnvoll gemappt werden kann, weil dafür keine bekannte Gestaltung mehr existiert. Das ist, wo ich eigentlich hin möchte: Ein Mapper soll Rückmeldung bekommen, dass sein Objekt nicht nur als XML angekommen ist, sondern eine semantische Interpretation besitzt. Die Ein-Objekt-Regel halte ich gerade im Hinblick auf Touch-Oberflächen für problematisch. Bei Objekten, die im Extremfall weniger als ein Meter auseinanderliegen (Bushaltestelle auf der Brücke), ist wiederholtes Zoomen, Neu-Pannen, Zoomen, Neu-Pannen, bis man mal das richtige Objekt trifft, für meine Bediengewohnheiten ein großer Umweg. Die zweite Alternative sind Cluster, die aber ziemlich erklärbedürftig werden, wenn sehr verschiedene Objekte (Nodes mit Wegen, Bushaltestellen und Flüsse) miteinander geclustert werden. Alles anzuzeigen, war dann einfach semantisch einfacher: Jedes erkannte Objekt liegt dann nur einen Klick entfernt (wenn man weit genug gezoomt hat, um nicht mehr seitenweise Objekte zu bekommen). > * Regionen/Grenzen wie "Nordrhein-Westfalen" weglassen, denn dafür gibt > es schon das "Wo bin ich?"-Feature - und sie blähen die Liste auf Die verstopfen in der Tat das Popup. Andererseits habe ich das "Wo bin ich?"- Feature wiederholt nicht gefunden. "Show my location" schickt mich an meine Adresse, ohne sie mir zu nennen. Daher neige ich momentan dazu, der Empfehlung unseres lokalen Stammtisches zu folgen und alle Areas unter einer Überschrift zusammenzufassen. Das rettet viel von der Übersichtlichkeit. > * falls praktikabel zoomstufen-abhängig arbeiten: kleine Gedenktafeln > etc. waren vom Benutzer in deiner Beispielansicht sicher nicht gemeint Die Praktikabilität scheitert da vorwiegend daran, dass ich dann auch zu jeder Objektklasse vorgeben müsste, in welchen Zoomstufen sie auftaucht. Nachdem die Erfahrungen mit der Rückmeldung zur Objektklassifizierung sehr gut gewesen sind, werde ich es versuchen, da auch um Unterstützung zu fragen. > * Einzelobjekt-Ansicht bieten statt nur den aufklappbaren Listeneintrag Was genau heißt hier "Einzelobjekt-Ansicht"? > * in der Liste "[details][tags]" weglassen und ersetzen durch einen Link > zur osm.org-Details-Seite in der o.g. Einzelobjekt-Ansicht Da sehe ich noch keinen Vorteil: Man entfernt ein nützliches Feature. Was gewinnt man dadurch? Die Tag-Ansicht ist wesentlich leichtgewichtiger als ein neuer Tab mit der OSM-Objektansicht (die ja trotzdem erreichbar ist), und für die [details]-Ansicht gibt es kein Äquivalent: hier wird ja gerade gezeigt, wie das Tag interpretiert wird. Generell denke ich, dass es gerade für komplexere Mapping-Themen wichtig wird, eine Debug-Ansicht zu haben, damit man nachverfolgen kann, warum ein konkretes Tagging sich anders auf die Datenkonsumenten auswirkt als erwartet. Allgemeiner bräuchten wir also Mechanismen, um * für bestimmte Objektklassen Zoombegrenzungen vorzugeben * für bestimmte Objektklassen (Boundaries) Oberbegriffe einzuführen, unter denen alle Objekte zusammengefasst werden Viele Grüße, Roland _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

