Ulf Möller schrieb: > Sven Anders schrieb: > >> Nehmen wir an Max und Moritz streiten sich darum ob eine Straße ein >> residential oder ein unclassified sind und die Gruppe schlichtet diesen >> Streit. > > Warum sollte "die Gruppe" entscheiden können, ob eine Straße residential > oder unclassified ist?
Weil die Gruppe etwas unbefangener an die Sache gehen kann :-) Sie kann nach den üblichen Gegebenheiten fragen, ob z.B. da auch Wohnhäuser stehen, was ein residential dann sinnvoll erscheinen läßt. Sie könnte z.B. fragen, daß einer der beiden ein Photo der Straße macht damit auch Leute die nicht vor Ort sind sich "ein Bild machen" können. Es ist einfach manchmal hilfreich wenn sich ein unbeteiligter Dritter die Sache nochmal anschaut, sich beide Seiten anhört und versucht eine Empfehlung zu geben. Das ist so wie bei den Ombudsmännern. Da geht man hin wenn man sich irgendwie nicht einig werden kann aber auch nicht unbedingt gleich vor Gericht gehen will. Der Ombudsmann kann dabei nur Empfehlungen aussprechen, daß hilft aber in der Vielzahl der Fälle schon. Inwieweit sich dafür Leute finden die das machen wollen (und können) und das bei einem zerstrittenen Haufen wie OSM überhaupt durchführen ist, ist eine ganz andere Frage ;-) Gruß, ULFL P.S: Klar, es gibt immer Fälle bei denen kommt man so nicht weiter. Aber wenn man damit 80% der Probleme recht frühzeitig beheben kann ist das doch schon ein Riesengewinn! _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

