Hallo. Am Montag 15 Juni 2009 09:38:11 schrieb Markus: > Du betonst die Bedeutung der freien Geo-Daten. > Ich betone die Bedeutung der nutzerfreundlichen Anwendungen. > > Wir beide benennen zwei unterschiedliche Aspekte, die einander sehr gut > ergänzen.
Was du pausenlos außer Acht lässt: Wenn eine superduper-jeder-kann-alles-damit-machen-Karte auf der OSM-Website eingebaut wird, dann wird das zu drei Dingen führen: 1. Dumme User (sprich: Leute, denen piepegal ist, warum die Karte aussieht wie sie aussieht) werden die Seite nutzen. Das ist jetzt nicht gegen spezielle Leute gerichtet und bewusst überspitzt formuliert, beschreibt aber einfach die Probleme, wenn man die Hemmschwelle senkt. 2. Wesentlich mehr Leute werden die Seite nutzen. 3. Leute die nicht wissen, was OSM ist, werden die Seite benutzen, feststellen dass irgendwas nicht funktioniert (weil zu viele Leute die Seite benutzen und zu wenige Admins da sind) und noch mehr dumme Kommentare abgeben. Alle Punkte brauchen Ressourcen. Personal, das motiviert ist mit dummen Fragen umzugehen und Geld für Rechner und Anbindung. Momentan läuft die API für die Mapper auf dem selben Server wie die Hauptseite und über die selbe Leitung wie die Hauptseite. Vor nem halben Jahr war die Maschine am Ende, es gab immer mal wieder Aussetzer und Probleme. Die Mapper beschweren sich (zurecht!), wenn durch das unnötige Anlocken unbeteiligter Anwender plötzlich das Mappen nicht mehr geht. Ein Projekt das zu schnell wächst, nützt niemandem. Markus, du Weltverbesserer: Möchtest du nicht deine Energie bzgl. Anwendung für nicht-Mapper in ein neues Projekt stecken, das auf OSM-Daten unabhängig von der Infrastruktur von OSM eine einfache Karte macht? Dann würden die Ressourcen, Probleme und Nutzer entkoppelt und würden sich nicht gegenseitig stören. Wenn das gut ist (und das soll sich erst beweisen), dann spricht nichts dagegen, die Karte von der osm-website zu entfernen und gleich auf das andere Projekt zu verweisen. Gruß, Bernd -- Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne zu nennen, dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen. - Arthur Schopenhauer
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