Hi!
Peter Dörrie schrieb:
> 2009/6/30 Nop <[email protected] <mailto:[email protected]>>
> Im Wesentlichen würde ich vorschlagen, nicht mit Abstimmungen zu
> arbeiten, da das IMHO das Problem mit den aktuellen Proposals ist: Die
> Beteiligung an den Abstimmungen ist zu gering und daher werden sie auch
> nicht als relevant akzeptiert.
>
> Wenn man dagegen die vorgeschlagenen Tags zwischen die anderen stellt,
> so daß sie gefunden werden, aber deutlich markiert als Vorschlag, dann
> sieht man an der Anzahl der Nutzer, wie gut der Vorschlag ankommt.
> Sozusagen eine Abstimmung durch Mappen.
>
>
> Folgender Vorschlag: Jeder "Proposal" wird zwangsweise in eine
> "Diskussionphase" versetzt. Hat er diese überstanden kann sich jeder
> Mapper in diesem Proposal eintragen ("ich nutze diesen Proposal"). Man
> kann ihn auch explizit ablehnen ("ich nutze diesen Proposal nicht,
> stattdessen nutze ich Proposal xxx"). Hat der Proposal einen
> Schwellenwert an Mappern überschritten und diesen stehen weniger als x%
> Nutzer alternativer Konzepte gegenüber, dann wird er zur "empfohlenen
> Praxis".
Bei der Diskussionsphase als erstem Schritt bin ich voll bei Dir.
Das eintragen entspricht ja wieder im Prinzip dem Voting heute, wo man
ein ja oder nein drunterschreibt und mit ebenso wenig Antworten wie
heute rechnen muß.
Ich würde die Auswertung einfach aus den Daten selbst nehmen. Das läßt
sich hübsch automatisieren. Ich war grade jetzt erst erstaunt über ein
Tag, wo zwar niemand im Wiki abgestimmt hat, aber es wird mittlerweile
900mal verwendet.
Eine Gegenüberstellung konkurrierender Proposals ist ein guter Gedanke.
> Allerdings sollte man sich schon darauf konzentrieren, möglichst nur ein
> Tagging-Schema für ein Thema zu erzeugen und nicht mal eben schnell
> beliebig viele konkurrierende Systeme.
>
> Die Konzentration würde sich bei einem überzeugendem Konzept so
> automatisch durchsetzen.
Da würde ich mich bei den Glaubenskriegen heute nicht wirklich darauf
verlassen. Allerdings könnte ein konsistenter Datenbestand dazu
beitragen, dann gibt es nicht das Problem, daß Leute sich auf 5
verschiedene Wikiseiten berufen auf denen 5 widersprüchliche
Interpretationen zur selben Sache stehen.
> Was die Listen angeht. Wenn eine Datenbank dahinter steht, dann könnte
> man das auch dem Nutzer überlassen: Es gibt einfach eine Liste mit allen
> Proposals und Empfohlenen Kombinationen und der Nutzer kann entscheiden
> nach welchen Kriterien er diese Filtern will.
Ich hatte ja gehofft, daß man die DB nicht wirklich sieht, sondern daß
die Plattform in HTML aufbereitete Listen nach verschiedenen Kriterien
zur Verfügung stellt. Ich will auch Nicht-Informatiker ansprechen, die
sich Map Features oder Tagwatch ansehen können aber definitiv nicht in
einer DB rumwühlen werden.
bye
Nop
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