On Fri, 24 Jul 2009, Mats H wrote:

Großes Problem, welches ich sehe: Wenn sich Behörden für öffentliche
Sicherheit (BOS, also Feuerwehr, Polizei...) auf OSM-Karten oder Daten
verlassen, sind sie natürlich sehr angreifbar für Sabotage. Findet der
Klempner seinen Kunden nicht, weil der Konkurrent die Karte sabotiert
hat (zugegeben, sehr konstruiert), kostet es Zeit - bei BOS kostet es
u.U. Menschenleben.

Fehler sind Fehler. Welche Ursache diese haben ist zweitrangig und wie ich schonmal sagte ist das Genauigkeitspotential von OSM insgesamt besser (Wikipedia als Vergleich hilft hier einen Blick in die Zukunft zu werfen).

Was man von sicherheitskritischen Anwendern in Zukunft allerdings erwarten kann ist, dass sie nicht einfach den aktuellen Datenbestand nehmen, sondern eine eigene Version vorhalten und in regelmässigen Abständen Updates durchführen. Diese Updates können dann manuell geprüft werden. Auf diese Art und Weise sind die Einflüsse von Sabotage unter Kontrolle zu halten.

z.B. 12 mal im Jahr ein Update einpflegen und bei Notsituation vielleicht auch täglich sollte aus den Einsparungen an anderer Stelle problemlos bezahlbar sein. Nur werden unsere Behörden garantiert noch ein paar Jahre brauchen, bis sie dieses Konzept umsetzen.

In der Zwischenzeit wird es soweit kommen, dass OSM ohne Kontrolle eigesetzt werden wird und dann doch irgendwann mal etwas passiert, was hätte vermieden werden können.

Ciao
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