Sven Anders schrieb: > Was haltet ihr von einer Relation > > name=Hans Albers > type=person > born=1891-09-22 > dead=1960-06-24 > description=German Artist.... > description:de=Deutscher Sänger u.A. auf der Reperbahn nachts um halb eins.... > [...] > Finde die Idee richtig gut, wieder mal was was man der Presse erzählen kann.
OSM revolutioniert Datenbanktechnik: Ein Schema für alles Nachdem mit der Übernahme der kompletten Audio- und Videobestände von Wikimedia Commons die Integration der Inhalte sämtlicher Schwesterprojekte der Wikipedia in die Datenbank von OpenStreetMap abgeschlossen ist, planen die Mitglieder des Projekts nun den nächsten Coup: Im Rahmen einer Kooperation mit dem kürzlich von Oracle abgestoßenen MySQL (wir berichteten) soll die Verwendung des OSM-Datenbankschemas auch Geschäftskunden schmackhaft gemacht werden. Gerade für Kundendatenbanken sei das System wegen der Erfahrung mit Personeneinträgen sehr geeignet, wirbt Sven Anders, langjähriges Mitglied des OpenStreetMap-Projekts. Man versuche derzeit noch, Interessenten für das Konzept zu gewinnen. Auch wenn derweil die Erfassung des Straßennetzes etwas an Fahrt verloren hat, macht das Projekt beim namensgebenden Ziel weiter Fortschritte. Im letzten Monat konnten allein in Deutschland mehrere Hausumrisse und Straßenverläufe nachgetragen werden. Die größte Herausforderung besteht darin, die vorhandenen Datenstrukturen bei den Bearbeitungen nicht zu beschädigen. Besonders die Gastronomie bereitet den Datensammlern Kopfzerbrechen: "Die korrekte Übertragung der Speiseplan- und Nahrungsmittelrelationen der Wirtshäuser im Osten der Stadt hat uns einige Wochen gekostet", berichtet Anders. Mittlerweile sind aber auch die unlängst von einem Neuling versehentlich beschädigten Spielpläne der Handball-Bundesliga wieder intakt. Der OSM-User hatte versucht, die Einträge ohne die erforderlichen Plugins für den Dateneditor "JOSM-NG2" zu bearbeiten. Manche fragen indes, ob die enge Verzahnung der Datensätze wirklich erforderlich ist. "Gerade bei den Wirkungsorten von historischen Personen gibt es mit den Adressen in der Regel eine hervorragende Möglichkeit, ohne direkte Referenzierung der OSM-Objekte ein Gebäude zu bezeichnen", führt der Projektkritiker Tobias Knerr an. "OpenStreetMap hätte lieber auf die Zusammenarbeit mit anderen freien Projekten achten sollen. Man könnte ja durchaus auch eigene Schwesterdatenbanken anlegen." Anders weist dies jedoch entschieden zurück - das Kombinieren mehrerer Datensätze sei einem Nutzer der Daten prinzipiell nicht zuzumuten. Angesichts der Breitbandoffensive der von der Piratenpartei geführten Bundesregierung werde bald auch der Download der aktuellen OpenStreetMap-Daten für manche Nutzer wieder praktikabel sein. _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

