>> Radwege werden z.b. gerne mal im Abstand
>> der Visualisierung angepasst
> gegen absichtlich falsches Mapping ist halt kein Kraut gewachsen.
Manchmal geht der nahe Weg neben der zu fett gerenderten Straße leider unter,
dann machen das manche leider so.
Ich habe hier auch solche Fälle. Der Rad- /Fußweg wurde zwar direkt aus der
Deckschicht der Straße selbst rausgezogen, aber beide werden durch eine
Leitplanke getrennt. Geht im Rendering unter, lässt sich aber nicht anders
machen da es direkt an der Straße nicht zu beschreiben geht. Die Leitplanke als
Information fiele unter den Tisch. Weiter weg absetzen geht aber auch nicht.
Dann stimmt die Lageinformation nicht mehr und der Weg würde dann hinter dem
Zaun im angrenzendem Grundstück liegen.
Dieses Strippenmodell in Verbindung mit überbreitem Rendering kollidiert an
allen Ecken und Enden mit sämtlichen anderen Informationen, die wir ansonsten
Form- und Lagegenau beschreiben. Siehe z.B. Bushaltestellen die wo direkt an
der Straße stehen gehen qausi in der Straße auf, welche sich vielerorts in der
engen Bebauung noch bis weit in die Häusergeometrien ausbreiten. Andere stehen
im nichts, da die Bucht nicht zu beschreiben ist.
>> Besonders bei den
>> Relationen, die die Beziehungen der Spuren untereinander
>> klaeren sollen, bin ich bei Einzelways skeptisch.
> gerade die braucht man natürlich, um die ununterbrochene Fahrbahn abzubilden.
Jetzt haben wir ja das umgekehrte Problem. Verbunden ist, ausser bei getrennt
gezeichneten Teilen, alles mit allem. Unabhängig davon ob z.B. für zwei Drittel
eines Wegstückes Überholverbot besteht, Sperrstreifen oder anderes vorhanden
sind. Auch 2:1 Fahrbahnen gehen mit nur lanes=3 unter. Wo ist 2, wo 1, wo
wechselt das ganze vielleicht sogar 1:2 und besteht ein generelles
Überholverbot auf 1?
Und jetzt komm mir bitte keiner mit Rettungsdiensten die über Sperrstreifen
dürfen oder umgekehrt in die Einbahnstraße, was ja schonmal bei Auffahrten an
Autobahnen beheult wurde. Für den Fall kann ein Interessierter einen Router
schreiben der sowas berücksichtigt, Hydranten (ich habe die schon alle drin)
etc. zeigt. Die Fahrer wissen das auch so, kennen auch ihre Stellen. Das ist
kein Grund die Chanche auf eine genaue Beschreibung zu vertun. Wir haben hier
gerade die Chance innerhalb eines Modells diffenziert und genau in jegliche
Spezialrichtung zu gehen. Die Anwendung entscheidet was und wie ausgewertet
wird. Ein Generalisierung auf einen faulen Konsens übers tagging ist nicht
nötig.
Bleibt nur ein altes Problem, die Umsetzung. Ein JOSM Plugin ist ein kleiner
Anfang. Versagt aber wenn man in anderen Editoren nur Tag- oder Relationsorgien
zu sehen bekommt. Das fassen dann viele nicht an, zu kompliziert oder
umständlich, andere werden ohne es zu wollen das eine oder andere zerschießen.
Die Frage ob Tag oder Relation stellt sich da eigentlich nicht, würde beides
arg kompliziert. Es bedarf da einer Lösung die für den Mapper einfach ist und
das global editorunabhängig.
Gruß
Mirko
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