Am 17. Dezember 2009 15:28 schrieb Johann H. Addicks <[email protected]>:
>> Wer bestimmt eigentlich, was in OSM etwas zu suchen hat oder nicht, bzw.,
>> was in der Haupt-Datenbank abgelegt werden darf oder nicht?  Und wer oder
>> was legitimiert ihn dazu?
>
> Ich erkenne in diesem nun wirklich länglichen Thread nicht den Punkt,
> warum man Arbeitslager (oder meinetwegen auch Konzentrationslager) nicht
> mappen sollte. Gleiches gilt für CIA-Gefängnisse und andere "Black sites".

Bei einer aktiven Einrichtung oder auch einer Gedenkstätte ist das ja
auch unbestritten richtig.

> Ganz unabahängig davon, wie verwerflich solche "Einrichtungen" auch sind, wir
> mappen das was da ist.

In diesem Fall geht es aber doch ausdrücklich darum etwas zu mappen
was _nicht mehr_ da ist. In Düsseldorf gibt es zB an am ehemaligen
Standort eines KZ-Außenlagers heute eine Automeile - weit und breit
keine Gedenkstätte, nicht ein mal eine Hinweistafel. Vor Ort
nachprüfbar ist das also nicht.
Gut möglich das es an der gleiche Stelle mal einen  germanenischen
Thingplatz, ein napoleonisches Feldlager und eine Brutstätte von
inzwischen ausgestorbenen Singvögeln gab - auch alles nicht vor Ort
nachprüfbar und deshalb imho auch nichts für OSM.

>
> Aber die Diskussion gab's bei den Geschwindigkeitsüberwachungskameras auch
> schon und bei Truppenübungsplätzen auch schon.
> Das läuft für mich zwischen "Schwere im Kopf" und ungefordertem Konformismus.
>
> -jha-

gruß,
Stefan

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