Hallo Sven. Am Mittwoch 24 März 2010 14:20:33 schrieb Sven Geggus: > Bernd Wurst <[email protected]> wrote: > > Deine letzten Mails haben alle einen extrem provokanten, wenn nicht sogar > > überheblichen Unterton. Bitte stell das ab und kritisiere ggf. > > konstruktiv. > In dieser Mail die Di hier grade zitierst war das IMO gerade nicht der > fall, aber egal.
Kam bei mir schon so an. Diese hier war dagegen super. Danke für die Gelassenheit. > > Und noch ne Frage nachgeschoben: Was genau stört dich denn konkret an > > *zusätzlich* erfassten Straßenflächen? > Was daran stört ist genau das gleiche Problem, das in etas weniger extremer > Form oft bei landuse Flächen aufritt. Mapper erstellen (ich unterstelle mal > unabsichtlich) oft völlig sinnlose Kreuzungspunkte zwischen Flächen und > Wegen, die nicht mehr mit brauchbarem Aufwand aufzubrechen sind. Dann hast du das falsche Tool. :) Ich habe die (Hand auf's Herz: wenigen) Fälle dieser Problematik bisher ganz gut mit JOSMs unglue-Funktion und Konsorten geregelt bekommen. Und wie schon gesagt wurde: Nicht alle derartigen Kreuzungspunkte sind schlecht. Ich bin ein Freund von "der Weg zum Parkplatz sollte mit der Fläche verbunden sein". Ich bin auch ein Freund von der Sichtweise, dass ein Weg der ganz klar die Grenze zwischen Wald und Feld darstellt gerne die Nodes der Flächen mitbenutzen darf. Wir haben da schon öfter drüber diskutiert und ich weiß dass es beide Meinungen gibt. Aber wir stehen beide nicht alleine da und man kann damit leben beides zu nutzen. > Ich wiederhole mich jetzt, aber ich finde eben dass die Kosten-/Nutzen > Analyse bei flächig erfassten Straßen beim aktuellen Zustand des > Datenmodells und der Werkzeuge eindeutig gegen flächig erfassten Straßen > fällt weil der potenzielle Nutzen niemals den Punkt erreichen kann an dem > er den Nachteil aufwiegt dass 99% der Projektmitarbeiter mit extrem > erhöhter Komplexität leben müssen die fast zwangsläufig zu einer erhöhten > Fehlerrate führen wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Du erwartest Fehleranfälligkeit. Das finde ich den falschen Ansatzpunkt für Kritik, denn Fehler kann man beheben. Und zwar meistens sogar ohne Ortskenntnis. Lieber fehlerhafte Daten als keine. Und es sind ja nicht die bisher schon vorhandenen Daten die höhere Fehlerquoten haben werden sondern die zusätzlichen. 99% halte ich für polemisch. Und zwar aus dem Grund, dass flächig erfasste Straßen ja in keiner Weise "Vorschrift" sind oder als besonders erstrebenswert gelten. Wo man die geeigneten Quelldaten hat, bitte. Andernorts: bitte nicht. Ich gehe im Gegenzug davon aus, dass 99% der Mapper sich von dieser Idee eigentlich nicht tangieren lassen müssen. Da die Idee mit flächig erfassten Straßen schon öfter kam, finde ich es im Gegenteil sehr wichtig, dass man sich jetzt, da man nur sehr begrenzt Quelldaten dafür hat, gleich mal Gedanken zu einem sinnvollen Tagging macht, so dass es eben niemand anderen stört. > Auch ein Grund weshalb mich diese Diskussion hier so aufregt ist dei > Tatsache, dass dem Projekt schon jetzt Entwickler eher fehlen und die > vorhandenen auch ohne coole Tools zum erfassen von Straßen als Fläche genug > zu tun haben. Ich selber verliere zum Beispiuel gerade die Lust am Betrieb > des WMS Servers in den ich einige Arbeit gesteckt habe, wenn der Erfolg > meiner Arbeit dann nicht Hausnummern und Gebäude sind sondern solche > fragwürdingen Dinge wie sie hier diskutiert werden. Das ist jetzt aber eine merkwürdige Reaktion deinerseits. Dass man Hausnummern nicht über Luftbilder erfassen kann ist wohl eher logisch, nehme ich an. Olaf hat mir auf die diesbezügliche Anmerkung geantwortet, dass der Sinn dieses Projekts nicht unbedingt sei, von *diesen Bildern* Hausnummern abzuleiten sondern diese Bilder als Gegenleistung zu geben um das OSM-Projekt zum Erfassen von Hausnummern zu motivieren. Gebäude wird *jeder* Straßenflächen-Mapper immer auch erfassen, das unterstelle ich jetzt einfach mal aufgrund des offensichtlichen Perfektionismus. Und dass du drohst, den WMS-Server abzudrehen, weil die Leute deiner Meinung nach unwichtige Dinge daraus ableiten, ist kindisch... > Hätte der OP hier einen patch für josm gepostet, der seine fixe Idee > _nebenwirkungsfrei_ an die bestehende Infrastruktur anbindet würde das ganz > anders aussehen. Stattdessen wird hier nur an den bestehenden Tools > rumgemäkelt und Gegenargumente werden immer mit dem Satz beantwortet: "dann > sind halt die Tools schlecht". ...genauso wie das. Wir (alle, die an FOSS-Projekten irgendwie beteiligt sind) wissen, dass jede Debatte über Beteiligung an einem freien Projekt immer dann destruktiv wird, wenn ein Programmierer von einem Nichtprogrammierer fordert, dass er bitte erst Code einreichen soll bevor er Kritik üben darf. Du willst nicht von jemandem der deinetwegen in 2 Stunden ein bisschen Java lernt einen Patch für JOSM haben. Gruß, Bernd -- Alle Menschen werden als Originale geboren, die meisten sterben als Kopien.
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