----- Original Message ----- From: "Ulf Lamping" <[email protected]>
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Sent: Tuesday, August 24, 2010 8:13 AM
Subject: Re: [Talk-de] Ideen Sammel, und organisieren eines CCBYSA 2.0 Forks


Am 24.08.2010 07:49, schrieb Simon Poole:
Frederik schreibt:
Ein "Fork" - und das ist auch die Motivation einiger, die solche
Projekte planen - wuerde immer alle Daten behalten koennen, solang der
Fork unter CC-BY-SA laeuft.

Da bin ich nicht ganz deiner Meinung, hätte es von Anfang an vernünftige
CTs gegeben (halt mit CCBYSA als Lizenz) hättest du Recht. So wie die
Situation jetzt ist, ist der Planet einfach ein (rechtlich gesehen)
grösserer Müllhaufen mit Daten ungeklärter Herkunft und ungeklärter
Beziehungen zu den ursprünglichen Datenlieferanten.

Und das ist demnächst grundlegend anders? Demnächst hast du dann bestenfalls einen Haufen rechtsverbindlicher Verträge mit Kontakten, die du nicht rechtsverbindlich zuordnen kannst. Oder kann man bei OSM demnächst nur noch nach PostIdent mitmachen?


Natürlich ist nach Annahme der CTs (ich gehe davon aus, dass sie, auch wenn man
auf die ODBL schlussendlich verzichten würde, sie für zukünftige Edits zwingend
angenommen werden müssen), nicht alles in Butter.

Immerhin kann die OSMF dann nachweisen, dass jeder Mapper den Bedingungen
zugestimmt hat, und, mit Aufwand, dürfte man durchaus feststellen können wer im
richtigen Leben die Leute sind (würde man nur wohl in einem richtigen 
Rechtsstreit).

Da nicht die ganze Welt Deutschland ist (scheint auf dieser Liste mindestens so 
oft
vergessen zu gehen, wie auf zum Beispiel das entsprechende auf den Englischen 
Listen)
ist eine Deutsche Vorstellung von was rechtsverbindlich ist, nur am Rande 
relevant.

Simon


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