Am 21.09.2010 17:23, schrieb M∡rtin Koppenhoefer:

Wenn man nur submarine=yes zur
Unterscheidung nutzt, muss man alle bestehenden Anwendungen ändern.

wieso das denn? Unterseekabel sind doch genauso Teil des Leitungsnetzes.

Ja, in der Sichtweise des Leitungsnetzes. Für die (wenigen) Anwendungen, die den Transport elektrischer Energie aus OSM-Daten auswerten, sind Seekabel nur eine besondere Form der Leitung. Diese Anwendungen werden in jedem Fall zwischen Kabel und Freileitung unterscheiden.

Nein, aus topographischer Sichtweise. Die meisten Anwendungen werten power=line als Landmarke aus. Da eine Freileitung weit sichtbar ist, ein Kabel dagegen fast gar nicht, müssten diese Programme zusätzlich auf "submarine=yes" prüfen. Wenn dann für Erdkabel "underground=yes" eingeführt wird, ist die nächste Ergänzung fällig. "power=cable" ist weitgehend kompatibel zu bestehenden Anwendungen.

Unter [3] schlägt Bahnpirat die Namen
power=underground_cable
power=minor_underground_cable
vor.

könnte man auch machen, ein Subtag zur Verlegeart / Bauart wäre aber
m.E. genauso möglich.

Möglich, aber mit mehr Anpassungsaufwand und Fehlermöglichkeiten.

Wenn ein Kabel Auswirkungen auf Fischerei und Schifffahrt hat (Ankerverbote,
Kompassabweichungen), könnte man diese durch ein weiteres Tag beschreiben.
Ein passender Name fällt mir gerade nicht ein.

das hat ja dann eher auch an der Wasseroberfläche Auswirkungen
(Schilder, Verbote) etc. und gehört daher eher zur OSeaM/FT.

Das Tag könnte angeben, ob ein Kabel relevant für Boote und Schiffe ist und in einer See- oder Wassersportkarte erscheinen sollte. Ankerverbotszonen reichen oft mehr als 100m neben das Kabel hinaus und gehören in ein anderes OSM Objekt.

Viele Grüße

Stephan


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