Am 10.10.2010 10:22, schrieb Frederik Ramm: > Das empfinde ich als nervig, dadurch wird das ganze voellig unnoetig zu > einem spieltheoretischen Problem aufgebauscht, indem man sich ploetzlich > ueber Taktik Gedanken machen muss statt dass man einfach aufrichtig an > die Sache rangehen kann.
Das kann man aber doch nicht dem einzelnen Mapper vorwerfen, der sich so verhält! Denn aus dessen rein individueller Sicht erscheint die Stategie durchaus sinnvoll. Die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung ist schließlich das einzige Mittel, das der Mapper hat, um die Entscheidung zu beeinflussen - und das wird manch einer nicht ohne Not aus der Hand geben. Aber es gibt eigentlich eine einfache Lösung für das Problem: Den Lizenzwechel-Prozess so ändern, dass die individuelle Zustimmung eben nicht mehr die einzige Einflussmöglichkeit ist. Konkret: Eine garantierte Abstimmung unter den aktiven Mappern zum Ende des Relizenzierungsprozesses. Ja, ich weiß schon - die OSMF hat das Recht, auf ihren Servern zu tun, was sie will. Das ist aber nicht der Punkt, denn der Mapper hat schließlich auch das Recht, nicht oder erst spät zuzustimmen. Es ist halt nur nicht so hilfreich, wenn das jeder ausnutzen will. Die OSMF hat es in der Hand, durch ein freiwilliges Zugeständnis an die Mapper dieser Taktiererei, die jetzt schon zu beobachten ist, die Grundlage zu entziehen. Also: Warum tut sie es nicht? Tobias Knerr _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

