Am 30.10.2010 11:24, schrieb Ulf Lamping:
Am 30.10.2010 11:02, schrieb Stephan Wolff:
Wenn ein Router solch eine Fähre einplanen soll, muss das Programm,
das die OSM-Daten aufbereitet, die Zufahrtswege entsprechend umsetzen.
Wieso? Laut deiner Definition hat der Router doch recht dich da nicht
langzuführen. Das ist eine so niederpriore (Zufahrts-)Straße, da will
der Anwender bestimmt nicht lang ...
Falsch.
Wenn mich ein 100-Meter-Feldweg davor bewahrt, 100km mehr fahren zu
müssen, dann ist mir das egal, ob der am anfang der tour oder mittendrin
ist.
Dummerweise optimieren die Routing-Algorithmen das weg, weil die
Berücksichtigung aller service-wege enorm viel zusätzliche Last bedeutet.
Nur, dass er das nicht tut heißt nicht, dass das richtig oder die
optimale Lösung wäre.
Ich denke aber, dass fährwege entsprechend im preprocessing genutzt
werden sollten: Die Erzeugung des Routinggraphen sollte die
Fährverbindung eben inklusive ihrer Zufahrtswege berücksichtigen und ein
Gesamtgewicht dafür vergeben (oder so ähnlich).
Gruß
Peter
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