Am 7. November 2010 13:11 schrieb M∡rtin Koppenhoefer <[email protected]>: > Am 7. November 2010 12:38 schrieb Falk Zscheile > <[email protected]>: >> Es >> ist extrem schwierig den Punkt zu erkennen, wo man andere noch >> überzeugen kann und wo man entgegen der eigenen Überzeugung besser das >> Feld räumt. > > > wobei die diversen Beiträge, auch auf tagging einem da durchaus ganz > brauchbare Anhaltspunkte geben könnten. > > >> Automatische Edits können also durchaus auch positiv >> wirken, indem man den "guten" Datenbestand rettet und in ein neues Tag >> überführt. > > > sicher, aber wohl kaum, indem man das Gegenteil macht, und alles, was > einem nicht passt, mit einem neuen Tag versieht. Vor allem, wenn > diejenigen, die einen interessieren, anzahlmäßig in der Minderheit > sind. > > Wie gesagt, die Situation war schwer einzuschätzen. Im übrigen wäre ich auch hier vorsichtig mit Begriffen "Mehrheit/Minderheit". Das klingt immer toll, weil man der eigenen Meinung damit mehr Gewicht verleihen kann, aber wenn ich mich an den entsprechenden Thread recht erinnere waren die Nodes, um die sich Nop sorgen gemacht hat, nicht eindeutig in der Minderheit bzw. sind es erst durch gewisse Massenedits geworden. Gerade daran hatte sich ja der Streit auch entzündet.
Also versuchen wir mal "ich hatte damals aber recht" außen vor zu lassen und schauen lieber, ob wir ein paar sinnvolle Lehren daraus ziehen können. >> Unter Umständen schafft man dadurch Überschneidungen, aber >> lieber so, als einen (noch) relativ eindeutigen Datenbestand von der >> (neuen) Mehrheit entwerten zu lassen. > > > das halte ich hingegen für ein extrem schwieriges Feld: zu bewerten, > inwieweit man automatisch, also ohne die einzelnen Einträge anzusehen, > neue Tags vergeben kann. Weil eben gerade das automatische Taggen von > Objekten mit falschen Werten eine der ganz verpönten Aktionen ist. Da keiner ein Interesse hat falschen Daten in die Datenbank einzupflegen halte ich einen solchen Vorwurf/Argument für müßig. Über Methodik kann man streiten, wird aber in der Regel zu keinem Ergebnis kommen, weil wir eben keine Instanz haben, die über richtig oder Falsch entscheidet. Wenn, um am Beispiel zu bleiben, Nop der Meinung war, dass er die natural=tree herausfiltern kann, die seinem Verständnis/ seiner Definition entsprechen, warum soll er sie dann nicht unter einem anderen neuen und eindeutig definierten Tag wieder in die Datenbank einspeisen können. Andere Programme werden dadurch nicht beeinträchtigt und er kann seine Karte weiterhin mit der Funktionalität anbieten, die er sich wünscht. Das bisherige Tag kann diese Funktionalität nicht mehr gewährleisten, da sich hier ein Bedeutungswandel bzw. anderes Verständnis in der Diskussion abgezeichnet hat. Sollten Fehler in seinen extrahierten Daten sein, so vertrauen wir auf einfach auf unsere Schwarmintelligenz. Die wird die Fehler früher oder später berichtigen. So betrachtet hat auch die Eigenbrödelei beim Datenschema, die OSeaM manchmal vorgeworfen wird, einen Vorteil. Sie behalten leichter die Deutungshoheit und ersparen sich den Stress, den Nop im Zusammenhang mit seiner Wanderkarte und natural=tree hatte. Ich plädiere damit aber natürlich nicht, für ein zukünftiges nop:wanderkarte:natural=tree als Tag :-) Gruß, Falk _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

