Am 11.12.2010 13:49, schrieb Florian Gross:

Und wenn man sich anschaut wie groß neue Feldwege heute gebaut werden,
fällt die Unterscheidung zwischen denen und uralten Kreisstraßen in
sehr dünn besiedelten Regionen nicht leicht

Abgelegene Siedlungen in Brandenburg bedürfen weniger ausgebauten Wegen als ein Weinberg im Rheingau, wo man im frost-matschigen Spätherbst mit schwersten Maschinen die Trauben der Spätläse mit möglichst geringem Lohnaufwand ins Tal kutschieren möchte, zumal sicher und schnell. Die Postbotin im Umland von Zehdenick flucht zwar auch, aber DHL wird die staubigen Schotterpisten nicht ausbauen für sie.

Gleiches gilt für die Forstautobahnen, die der Sanierung der Mittelgebirgs-Waldwegen gebaut werden: Das gefällte Holz wird direkt bis an die Forstautobahn gerückt und dort von mehr oder minder "konventionellen" LKW übernommen, die direkt auf die Autobahn bis zum Abnehmer fahren. Damit entfällt schlicht ein weiterer (lokaler) Umschlag.

Aber damit wären wir wieder beim "Taggen nach Ausbauzustand" vs. "Taggen nach Widmung/Access-freigabe".


-jha-


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